Unterhohenried

Kreuz gereinigt

Am Friedhofskreuz wurden Verwitterungen beseitigt.
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Restaurator Petro Schiller (links) und Kirchenpfleger Bernhard Heller vor dem restaurierten Friedhofskreuz in Unterhohenried  Foto: Albin Schorn
Restaurator Petro Schiller (links) und Kirchenpfleger Bernhard Heller vor dem restaurierten Friedhofskreuz in Unterhohenried Foto: Albin Schorn

Zufrieden zeigen sich Restaurator Petro Schiller und Kirchenpfleger Bernhard Heller nach den abgeschlossenen Arbeiten am Steindenkmal Friedhofskreuz von 1844. Ein unübersehbares Verwitterungsbild machte die Restaurierung des Denkmals notwendig: starker Moosbefall, aufgehende Risse, Schalenbildung, Absandung und hohl aufliegende Altergänzungen. Teilweise mussten Vorfestigungen loser Teile mit Epoxitdharz durchgeführt werden. Gereinigt wurde die Steinfläche mit überhitztem Dampf, lose Teile von Hand mit Pinsel und Bürste.

Gegen Rissbildung

Eingeklebte Mikrostifte sicherten Rissbildungen ab, verfugt wurde mit Trasszement. Für den Betrachter des Gekreuzigten ist auch die schmiedeeiserne Ampel ein besonderer Blickfang.

Die gepflegte Friedhofsanlage erfordert in absehbarer Zeit, so der Königsberger Restaurator nach einem Rundgang, auch die Restaurierung einzelner Kreuzwegstationen an der Umfassungsmauer. Vielleicht finden sich auch diesmal wie bereits in den Vorjahren finanzielle Förderer.

Als Kirchenpfleger hatte Heller schon im Vorjahr die jetzige gelungene Renovierung geplant und Fördermittel bedacht. So hat die Stadt Haßfurt 25 Prozent der Instandsetzung in Aussicht gestellt. Gleichfalls unterstützen das Landesamt für Denkmalpflege und der Bezirk Unterfranken die durchgeführte und denkmalgeschützte Maßnahme, die gut 4000 Euro kostet. as

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