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Kreisbauhof geht mit "gutem Beispiel" voran

Leserbrief zu dem Thema "Blühland-schaften im Landkreis": Was helfen Volksbegehren, Vorschriften und guter Wille, wenn sich nur die "Dummen" daran halten sollen? Wie in den vergangenen Jahren musste i...
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Leserbrief zu dem Thema "Blühland-schaften im Landkreis": Was helfen Volksbegehren, Vorschriften und guter Wille, wenn sich nur die "Dummen" daran halten sollen? Wie in den vergangenen Jahren musste ich am Dienstag feststellen, dass seitens des Kreisbauhofes Haßberge die Seitenstreifen an der Kreisstraße von Unterhohenried in Richtung Staatsstraße 2275 wiederum fein säuberlich gemäht wurde. Bekanntlich wachsen an den Straßenrändern noch viele Blumen und andere für die Insekten wichtigen Nahrungspflanzen.

Wie soll denn sich da ein Insekt ernähren, wenn Gräser und Blumen nicht einmal zum Blühen oder Aussamen kommen können? Es ist ja verständlich, wenn an unübersichtlichen Straßenstellen das hohe Gras aus Gründen der Verkehrssicherheit abgemäht wird. Muss dies aber jetzt schon sein, wenn der Straßenrandbewuchs höchstens fünf Zentimeter hoch ist? Ist es denn erforderlich, dass man fünfmal im Jahr den Straßenrand mähen muss? Es gäbe wirklich für den Bauhof wichtigere Arbeiten zum Erhalt der Verkehrssicherheit und Straßen. Wer gebietet denn hier einmal Einhalt?

Vielleicht spricht der Landkreischef einmal ein Machtwort. Verstärkt bittet man von Behördenseite darum, Blühstreifen und Blumenwiesen anzulegen. Wie geht denn hier der Kreis vor? Schon vor Jahren im Rahmen einer Wahlveranstaltung versprach Frau Ministerin Bär, sie würde sich darum kümmern diesen Unsinn des unnötigen Mähens von Straßenrändern abzustellen. Es tat sich aber nichts. Im bunten Plastikkleid aufzutreten ist doch viel einfacher und dazu noch werbewirksamer, anstatt im Sinne ihres damaligen Versprechens zu handeln. Kurt Ebert

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