Königsberg in Bayern

Kostensteigerung verzögert Bau

Der Königsberger Stadtrat nahm einen neuen Anlauf, um den geplanten Dorfplatz in Holzhausen zu finanzieren
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Auf dem Gelände hinter dem ehemaligen Rathaus in Holzhausen soll ein Dorfplatz entstehen.  Foto: sn
Auf dem Gelände hinter dem ehemaligen Rathaus in Holzhausen soll ein Dorfplatz entstehen. Foto: sn

Dass Kostenschätzungen für Baumaßnahmen zurzeit oft nicht mehr eingehalten werden und die für Baumaßnahmen eingeholten Angebote oft weit über den geplanten Kosten liegen, das musste die Stadt Königsberg nun erfahren.

Im Stadtteil Holzhausen soll im Rahmen der Dorferneuerung hinter dem ehemaligen Rathaus ein Dorfplatz entstehen. Die im Vorfeld geschätzten Baukosten werden vom Amt für Ländliche Entwicklung in hohem Maße bezuschusst. Bei der Ausschreibung der Tiefbauarbeiten für dieses Projekt zeigte sich aber, dass die Tiefbaukosten stark gestiegen sind. Gegenüber den berechneten ursprünglichen Kosten wurde eine deutliche Steigerung beim Angebot des günstigsten Bieters sichtbar.

Um die für Holzhausen und vor allem seine Bürger wichtige Maßnahme doch noch angehen zu können, wurde beim Amt für Ländliche Entwicklung ein Antrag auf zusätzliche Fördermittel gestellt. Das Ziel ist, dass auch die Mehrkosten zum bisherigen Fördersatz von diesem Amt mitgetragen werden können. Wobei aber Voraussetzung ist, dass der verbleibende Anteil der Stadt im Haushalt eingeplant und finanziert werden kann.

Da Baufirmen nur eine gewisse Zeit verpflichtet sind, sich an die Höhe ihres Angebotes zu halten, muss schnell gehandelt werden. Andererseits darf mit der Baumaßnahme nicht begonnen werden, bevor der Zuschuss nicht vom Amt für Ländliche Entwicklung bewilligt wurde.

Auftrag für den Bürgermeister

Aus diesem Grund billigte der Stadtrat der Stadt Königsberg den von der Verwaltung kurzfristig vorbereiteten und gestellten Antrag auf Förderung der zusätzlichen Kosten innerhalb des bereits bestehenden Förderrahmens an das Amt für Ländliche Entwicklung. Mit dem Zusatz, dass der Bürgermeister Claus Bittenbrünn (FW) den Auftrag an den günstigsten Bieter vergeben kann, wenn seitens des Amtes ein positiver Förderungsbescheid erfolgt. sn

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