Walsdorf

Kosten bleiben stabil

Der Gemeinderat Walsdorf informierte sich über den Baufortschritt bei der Herzogscheune und im Herzoghaus.
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Der Gemeinderat bei der Besichtigung der Herzogscheune: Im Innenhof fehlen noch der Bodenbelag und die Beleuchtung. Foto: Richard Reiser
Der Gemeinderat bei der Besichtigung der Herzogscheune: Im Innenhof fehlen noch der Bodenbelag und die Beleuchtung. Foto: Richard Reiser

Die Gemeinde Walsdorf hat wichtige Bauprojekte laufen: Herzogscheune und Herzoghaus. Der Gemeinderat informierte sich bei einem Ortstermin über den Baufortschritt. Bei der Herzogscheune sind die Rohbauarbeiten abgeschlossen, bei der Installation müssen die letzten Arbeiten gemacht werden. Im Innenhof der Herzogscheune fehlt noch der Bodenbelag und für den großen Saal, in welchem je nach Bestuhlung 120 bis 150 Personen Platz finden, muss noch das Licht- und Akustikkonzept erstellt werden. Wenn alles nach Plan verläuft, sollte die Herzogscheune in diesem Herbst fertig sein.

Noch nicht ganz so weit sind die Bauarbeiten im Herzoghaus. Das Erdgeschoss wurde entkernt und es ist ein großer Mehrzweckraum entstanden. Es soll mit der Sanierung des Dachstuhls und mit der Installation weitergehen. Hinsichtlich der Baukosten konnte Architekt Friedrich Villa Positives berichten: Nach dem aktuellen Stand würden die geschätzten Kosten von circa 1,6 Millionen Euro eingehalten, obwohl mehr Gewerke ausgeführt wurden, als ursprünglich geplant.

Neuer Festplatz für die Kirchweih

Bisher wurde die Kirchweih in Walsdorf im Hof der Gaststätte "Weißes Lamm" und in der Bamberger Straße gefeiert. Nachdem der Hof der Familie Grell nicht mehr zur Verfügung steht, hat der Kerwasverein Walsdorf einen Antrag gestellt, den Festplatz zukünftig auf den Vorplatz der Turnhalle zu verlegen und die Schausteller ihre Fahrgeschäfte in der Schulstraße vor der Schule aufstellen zu lassen. Mit Bürgermeister Heinrich Faatz und der Verwaltung wurde Folgendes vereinbart: Auf dem Vorplatz der Turnhalle soll ein Zelt wie bei der "Walsdorfer Fischkerwa" aufgestellt werden, für den Kirchweihbaum wird der Verein eine sichere Kipphalterung anschaffen und die Schausteller können sich in der Schulstraße vor der Schule niederlassen. Durch die Verlegung des Festplatzes müsste die Staatsstraße 2276 nicht mehr gesperrt werden und der Verkehr nicht über die Schulstraße umgeleitet werden. Nach einer ausführlichen Diskussion genehmigten die Gemeinderäte den entsprechenden Antrag.

Bürgermeister Heinrich Faatz informierte das Gremium über das Ergebnis der durch den Landkreis Bamberg in Auftrag gegebenen Mobilfunkmessung. Diese habe ergeben, dass das Gemeindegebiet nicht unterversorgt ist.

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