Wirsberg

Kosten bleiben im Rahmen

Gleich zehn Gewerke mit einem Kostenvolumen von rund einer Million Euro für die Erweiterung der Herbert-Kneitz-Kindertagesstätte hat der Marktgemeinderat am Dienstag vergeben.
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Mit der bevorstehenden Erweiterung der Herbert-Kneitz-Kindertagesstätte der Awo Kulmbach um eine Krippen-, Kindergarten- und Hortgruppe liegt der Marktgemeinderat bei den bisher vergebenen zehn Gewerken weitestgehend im Rahmen der Kostenschätzung. Foto: Werner Reißaus
Mit der bevorstehenden Erweiterung der Herbert-Kneitz-Kindertagesstätte der Awo Kulmbach um eine Krippen-, Kindergarten- und Hortgruppe liegt der Marktgemeinderat bei den bisher vergebenen zehn Gewerken weitestgehend im Rahmen der Kostenschätzung. Foto: Werner Reißaus

Zwei Punkte waren für Bürgermeister Hermann Anselstetter (SPD) bei der Vergabe besonders erfreulich: Die vom Architekturbüro Drenske, Kulmbach, ausgeschriebenen Gewerke brachten gegenüber der Kostenschätzung nur eine Kostenmehrung von knapp 9000 Euro bei einer Gesamtsumme von immerhin 1 029 416 Euro. Und die Aufträge gehen ausschließlich an Firmen aus der Region Kulmbach, Bayreuth und Hof.

Der größte Auftrag mit rund einer halben Million Euro ging für die Rohbauarbeiten an die Bauunternehmung Sprenger GmbH aus Hof. Bürgermeister Hermann Anselstetter betonte, dass die Kita-Erweiterung das zweite Großprojekt im Haushaltsjahr 2019 ist, das die Marktgemeinde Wirsberg auf den Weg bringt: "Es ist ein ungemein wichtiges Infrastrukturprojekt, denn dieser Erweiterungsbau mit insgesamt 2,2 Millionen Euro für die Herbert-Kneitz-Kindertagesstätte der Awo ist natürlich ein wichtiges Zeichen der Kinder- und Familienfreundlichkeit, aber er wird auch enorme Verbesserungen mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie mitbringen."

Die Kosten im Bereich der Baukonstruktionen lagen mit 66 428 Euro über der Kostenschätzung des Architekturbüros Drenske, aber im Bereich der Technischen Anlagen lag dagegen eine Kosteneinsparung von 57 497 Euro vor. Somit ergab sich lediglich eine Gesamtkostenmehrung von 8931 Euro. In den Zeiten der Bauhochkonjunktur sei diese geringe Kostenmehrung fast schon wie ein "Sechser im Lotto".

Im Einzelnen wurden folgende Gewerke vergeben: Rohbauarbeiten: Sprenger GmbH, Hof (498 171 Euro); Gerüstbauarbeiten: Fleischmann Holzbau GmbH & Co. KG, Kulmbach (23 033 Euro); Zimmereiarbeiten: Heinz Konrad GmbH & Co. KG, Kulmbach (36 403 Euro). Dachdecker- und Klempnerarbeiten: Holger Sack, Kulmbach (86 800 Euro); Aufzugsanlage: Schmitt & Sohn Aufzüge, Bayreuth (52 151 Euro); Elektroinstallation: Elektrotechnik Schneider GmbH, Neuenmarkt (115 865 Euro). Heizung/Sanitär: Ralu Haustechnik GmbH, Schwarzenbach am Wald (101 527 Euro); Leichtmetallarbeiten: Metallbau Oertel, Kulmbach (22 977 Euro); Kunststoff-Fenster: Bau- und Möbelschreinerei Meier, Bischofsgrün (84 275 Euro); Sicherheits- und Gesundheitsschutzleistungen: Iplan GmbH, Kulmbach (8211 Euro).

Auch zur geplanten Nutzungsänderung der früheren Gaststätte "Schorgasttal" zur Schaffung von privatem Wohnraum wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Damit verschwindet eine weitere Gaststätte aus dem Luftkurort.

Der Feuerwehrbedarf der Ortswehren von Wirsberg, Cottenau und Weißenbach-Osserich wurde vom Gemeinderat für 2019 auf insgesamt 9191 Euro festgesetzt.

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