Lichtenfels
Soziales

Kooperationspartner sind wichtig, um Jugendlichen zu helfen

Theresa Schiffl Lichtenfels — Für das "Meilenstein"-Team um Andrea Zellmer sind besonders der Kontakt und die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen wichtig. Seit 2010 setzen sich die Mitarbeiter da...
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Das "Meilenstein"-Projekt konnte mittlerweile ein großes Netzwerk aufbauen, um Jugendlichen zu einem selbstbestimmten Leben zu verhelfen - und das wurde beim Tag der offenen Tür gefeiert.  Foto: Theresa Schiffl
Das "Meilenstein"-Projekt konnte mittlerweile ein großes Netzwerk aufbauen, um Jugendlichen zu einem selbstbestimmten Leben zu verhelfen - und das wurde beim Tag der offenen Tür gefeiert. Foto: Theresa Schiffl

Theresa Schiffl Lichtenfels — Für das "Meilenstein"-Team um Andrea Zellmer sind besonders der Kontakt und die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen wichtig. Seit 2010 setzen sich die Mitarbeiter dafür ein, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 14 und 25 Jahren zu helfen, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen, eine Arbeit zu finden und ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln.

Gutes Netzwerk für Arbeit

Eine bedeutende Rolle spielen dabei die Kooperationspartner: Um sich auszutauschen, fand im "Haus kirchlicher Dienste" ein Tag der offenen Tür statt, zu dem viele Mitarbeiter der Kooperationspartner kamen - vom Amtsgericht übers Jugendamt, die Polizei und Bewährungshilfe bis zum Jobcenter und zu vielen weiteren Institutionen.

Auch Richter Armin Wagner, der seit 2015 im Ruhestand ist, hat sich für dieses Zusammentreffen Zeit genommen. Ihn hat es bereits sehr früh beschäftigt, wie mit Jugendlichen umgegangen werden soll, die er in seiner Zeit am Gericht kennengelernt hat. "Er hat unser Projekt ,Meilenstein' ins Leben gerufen und sich sehr engagiert", erzählt Andrea Zellmer, Sozialpädagogin und Anti-Aggressivitäts-Trainerin. Wagner habe die Frage beschäftigt, was er mit den Jugendlichen machen soll, denn er konnte sie ja nicht alle einsperren. "Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass er zu unserem Tag der offenen Tür gekommen ist", sagt Zellmer.

Viel Vertrauen zum Team

Zwei Jugendliche, die schon lange von "Meilenstein" unterstützt werden, halfen bei den Vorbereitungen. "Man merkt hier, dass die Leute ihren Job wirklich gerne machen, und sie geben uns nie auf", meint einer von ihnen. Er habe hier viel gelernt. "Gerade die Gruppenstunden waren sehr wichtig für mich."

Siegfried Simon, ein weiterer "Meilenstein"-Mitarbeiter, sagt über das Zusammenwirken: "Unser Netzwerk ist wahnsinnig wichtig für unsere Arbeit. Und natürlich auch, dass wir als Team gut miteinander klarkommen. Wir sind zwar alle sehr verschieden, aber die Zusammenarbeit ist bei uns super."

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