Herzogenaurach

Konrad Eitel ist gemeinsam mit der "60 plus" für Abschaffung der Groko

Bernhard Panzer Wenn der Bundesverband der SPD jetzt erneut seine Mitglieder befragt, dann sollte der wichtigste Ansatzpunkt nicht außen vor bleiben. Denn es genüge nicht, nur über Personalien zu spre...
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Bernhard Panzer Wenn der Bundesverband der SPD jetzt erneut seine Mitglieder befragt, dann sollte der wichtigste Ansatzpunkt nicht außen vor bleiben. Denn es genüge nicht, nur über Personalien zu sprechen, meint Konrad Eitel aus Herzogenaurach, der Kreisvorsitzender der SPD-Gruppierung "60 plus". Stattdessen vermisst der Mann von der Basis die wesentliche inhaltliche Frage. Und diese könne nur lauten: "Soll die SPD die Große Koalition weiterführen oder beenden?"

Für den Kreisvorsitzenden der "60 plus" selbst ist die Antwort klar: "Die SPD muss aus der Groko austreten." Denn der Absturz der Partei liege daran, dass man die Glaubwürdigkeit verloren habe. Der Grund dafür sei wiederum darin zu suchen, dass man in der Regierung zu viele heftige und falsche Kompromisse eingegangen sei. "Deshalb sollten wir die Groko beenden", sagte Eitel.

Übereinstimmend sei man bei den SPD-Senioren der Ansicht, dass über diese wichtige Frage unbedingt die Basis befragt werden müsse. Die Abstimmung über die Groko müsse zwingend in die Mitgliederbefragung mit aufgenommen werden, sagte der Kreisrat, der auch viele Jahre Stadtrat in Herzogenaurach war und dort wiederholt als Bürgermeisterkandidat angetreten ist.

Der SPD-Bundesvorstand hatte am Montag beschlossen, zur Wahl des Parteivorsitzes eine Mitgliederbefragung durchzuführen. Es geht um die Einführung einer Doppelspitze, für die sich interessierte Kandidaten nun bewerben können. Das Ergebnis der Befragung soll beim ordentlichen Parteitag mit einfließen.

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