Marktleugast

Kommune will energieeffizient werden

Die Marktgemeinde Marktleugast überlegt, sich am Kommunalen Energieeffizienznetzwerk zu beteiligen. Der Geschäftsführer der Energieagentur Nordbayern GmbH, Wolfgang Böhm, stellte den Ratsmitgliedern s...
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Wolfgang Böhm
Wolfgang Böhm

Die Marktgemeinde Marktleugast überlegt, sich am Kommunalen Energieeffizienznetzwerk zu beteiligen. Der Geschäftsführer der Energieagentur Nordbayern GmbH, Wolfgang Böhm, stellte den Ratsmitgliedern sowie einigen Zuhörern das Angebot der Energieagentur vor. Ziele des Netzwerkes sind die Einführung eines nachhaltigen Energiemanagements, die fachliche Unterstützung, die Aus- und Weiterbildung kommunaler Mitarbeiter sowie die Unterstützung bei der Umsetzung von Maßnahmen. Die Kommune solle in die Lage versetzt werden, den Energieverbrauch in den Liegenschaften dauerhaft zu senken.

Für die Beteiligung am Netzwerk entstehen der Marktgemeinde Marktleugast laut Böhm Projektkosten von 18 445 Euro brutto pro Jahr. Nach Abzug der Bundesförderung verbleibe ein durchschnittlicher Eigenanteil von 7616 Euro pro Jahr. Die Projektlaufzeit betrage drei Jahre.

In nichtöffentlicher Sitzung beschloss der Marktgemeinderat die Teilnahme am Energieeffizienznetzwerk. Im Zuge des Programms werden auch kostenlose Klimaschutz-Beratungen im Rathaus durchgeführt. Dabei geht es um energetische Sanierungen, energieeffizientes Bauen, Heizungserneuerung, erneuerbare Energien und Einsparungen bei Strom und Heizung. Termine sind am 29. Oktober und 7. November (Anmeldungen bei Roland Tiroch, 09255/94714).

Unabhängig vom Programm der Energieagentur hat die Regierung von Oberfranken angeboten, sich am Energiecoaching zu beteiligen. Zum einen geht es um die Ermittlung der Energiesituation in der Gemeinde sowie Maßnahmenempfehlungen oder um ein vertieftes Coaching mit Beratung bei der Umsetzung von konkreten Projekten. Die Verwaltung hat sich bereits für beides beworben. "Es ist auf diesem Sektor was zu tun", betonte Gemeindeoberhaupt Franz Uome (CSU), und Gemeinderat Hermann Dörfler (FW) sagte: "Das wäre sinnvoll." "Es ist wichtig, dass wir sehen, wo wir überhaupt stehen. Wir sollten uns das Ziel setzen, den CO2-Ausstoß in wenigen Jahren zu halbieren", so Gemeinderat Markus Suttmer (CSU). kpw

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