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"Kommandant vom Wald" ist bereits seit 40 Jahren aktiv

Für 40 Jahre aktiven Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr Wickendorf konnte Landrat Klaus Löffler im Rahmen der Jahreshauptversammlung Waldemar Zipfel ehren. Zipfel, der seit 1995 Zweiter Vorsitzende...
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Das Bild zeigt von links: KBR Joachim Ranzenberger, KBM Frank Fischer, Bürgermeisterin Gabriele Weber, Stadtrat Michael Hebentanz, Kommandant und KBM Markus Wachter, Waldemar Zipfel, Vorsitzenden Peter Stauffer, Adelbert Wachter, Stadtrat Alexander Fehn und Landrat Klaus Löffler. Foto: ut
Das Bild zeigt von links: KBR Joachim Ranzenberger, KBM Frank Fischer, Bürgermeisterin Gabriele Weber, Stadtrat Michael Hebentanz, Kommandant und KBM Markus Wachter, Waldemar Zipfel, Vorsitzenden Peter Stauffer, Adelbert Wachter, Stadtrat Alexander Fehn und Landrat Klaus Löffler. Foto: ut

Für 40 Jahre aktiven Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr Wickendorf konnte Landrat Klaus Löffler im Rahmen der Jahreshauptversammlung Waldemar Zipfel ehren. Zipfel, der seit 1995 Zweiter Vorsitzender ist, habe erfolgreich den Maschinistenlehrgang, den Funklehrgang und den Motorsägenführerlehrgang abgelegt. Bei den Vereinstätigkeiten sei er immer eine tragende und treibende Kraft, der mit Hand und Fuß und all seinen Maschinen unentgeltlich, vorbildlich und zuverlässig den Verein unterstützt, lobte der Landrat.

Den Glückwünschen an den "Kommandanten vom Wald" schloss sich auch Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger an. In ihren Grußworten hoben beide die Wichtigkeit des Ehrenamtes hervor und dankten den Brandschützern für ihr Engagement für die Allgemeinheit. Über die vorbildliche Arbeit in der Kinder- und Jugendfeuerwehr zeigten sich die Ehrengäste beeindruckt. Stolz ist auch die Bürgermeisterin der Arnikastadt, Gabriele Weber, auf die Mannschaftsstärke der Wickendorfer Wehr mit ihren 46 Aktiven. Sie lobte die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Teuschnitz.

Vorsitzender Peter Stauffer blickte auf das Vereinsjahr zurück und hob die Fahrzeugweihen in Teuschnitz und Förtschendorf sowie das Dorffest in Marienroth mit der Einweihung des erweiterten Gerätehauses hervor, welche man besucht hat. Der Tag der offenen Tür war im letzten Jahr wieder ein voller Erfolg. Der Erlös gehe an die Jugendarbeit.

Erfreulich entwickelt sich die Kinderfeuerwehr, so Kommandant Markus Wachter. Christina Herrmann und Kathrin Zipfel als Betreuer verstehen es, die Kinder für die Arbeit der Feuerwehr zu begeistern. "Ich selbst bin voll zufrieden, wie erfolgreich die beiden es mit den Kleinsten unser Wehr verstehen", so Wachter.

Durch die Änderung des Bayerischen Feuerwehrgesetzes habe er einen Antrag an die Stadt Teuschnitz gestellt, die Kinderfeuerwehr als kommunale Einrichtung aufzunehmen. Er freute sich, dass dieser vom Stadtrat einstimmig bestätigt wurde. Dadurch werde die Verantwortung der Kinderfeuerwehr vom Vorsitzenden an den Kommandanten abgegeben. Weitere Vorteile seien die kommunalen Versicherungen und Abdeckungen.

"Was die Jugendfeuerwehr dieses Jahr geleistet hat, war einfach spitze." Ein dickes Dankeschön richtete Wachter an Katja Jungkunz und Anna Jakob, die sich für die Feuerwehranwärter verantwortlich zeigen. Zusammen mit den Jugendlichen unternehmen sie sehr viel, um sie in die Aufgaben der Feuerwehr einzubinden.

Sieben Einsätze

Im Jahr 2018 hatte die Wehr sieben Einsätze (sechs Sicherheitswachen und ein Brand). Der Waldbrand Richtung Rauschenberg stellte sich durch die anhaltende Trockenheit als eine große Gefahr heraus. Durch das schnelle und gezielte Eingreifen der Feuerwehren aus Wickendorf und Teuschnitz konnte Schlimmeres verhindert werden. "Schnell zeigte sich hier, wie wichtig die Übungen sind. Da eine kleinere Feuerwehr nicht viele Einsätze hat, ist der Einsatzablauf für die Aktiven immer eine große Herausforderung", so Wachter. Weiter berichtete der Kommandant von einer Großübung an der Grundschule Teuschnitz sowie einer Nachtübung, bei der die Aktiven die Arbeit mit Schere und Spreizer üben konnten.

Jugendwartin Katja Jungkunz ging mit einer Präsentation auf die Jugendfeuerwehr ein. Gut vorbereitet nahm die Jugendgruppe am Kreisleistungsmarsch teil und konnte sich für den Bezirksleistungsmarsch qualifizieren. Organisiert und durchgeführt wurde auch wieder die Nikolausaktion. Für die fünf Jungen und sechs Mädchen im Alter von sechs bis acht Jahren, die in der Kinderfeuerwehrgruppe "Löschlöwen" sind, gab Christina Herrmann den Bericht ab. Die Kinderfeuerwehr treffe sich einmal im Monat für zwei Stunden. So wurde beispielsweise mit der Hydrantenrallye, dem Basteln von Brauseraketen oder Geschicklichkeitsspielen die Kinder auf spielerische Weise die Feuerwehr nahegebracht. ut

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