Coburg

Koinor-Stiftung fördert Medizinstudenten

Erfreuliche Nachrichten für die Medical School Regiomed: Die "Koinor Horst Müller Stiftung" der Michelauer Firma Koinor Polstermöbel hat die Finanzierung ei...
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Freude über die Spendenzusage (von links): hinten Karl-Heinz Zubrod, Jürgen Wittmann, Ina Kober-Naumann, Michael Schulz (Stiftungsrat); vorne: Landrat Christian Meißner, Kathrin Thaler, Johannes Brachmann  Foto: Anna Schaller
Freude über die Spendenzusage (von links): hinten Karl-Heinz Zubrod, Jürgen Wittmann, Ina Kober-Naumann, Michael Schulz (Stiftungsrat); vorne: Landrat Christian Meißner, Kathrin Thaler, Johannes Brachmann Foto: Anna Schaller
Erfreuliche Nachrichten für die Medical School Regiomed: Die "Koinor Horst Müller Stiftung" der Michelauer Firma Koinor Polstermöbel hat die Finanzierung eines Stipendiums für einen der 30 Regiomed-Medizinstudenten zugesagt.
Die Stiftungsvorstände Karl-Heinz Zubrod und Ina Kober-Naumann übergaben gemeinsam mit den Mitgliedern des Stiftungsrats, Michael Schulz, Jürgen Wittmann und Landrat Christian Meißner, die Spende in Höhe von 54 000 Euro an Prof. Johannes Brachmann, Dekan, und Kathrin Thaler, Leiterin der Medical School Regiomed.
"Durch die Spende können wir einem weiteren unserer Studenten ein Regiomed-Stipendium ermöglichen", freut sich Thaler. "Mit diesem werden die jährlichen Studiengebühren in Höhe von 9000 Euro an die Universität Split entrichtet - im Gegenzug verpflichtet sich der Stipendiat, nach erfolgreichem Abschluss weitere sechs Jahre bei uns in der Region als Arzt tätig zu werden", erläutert Brachmann.
Die Koinor-Stiftung wurde im Jahr 2001 ins Leben gerufen und wird im Wesentlichen durch den Polstermöbelhersteller Koinor mit Sitz in Michelau getragen.
Die Stiftung setzt sich insbesondere für die Bildungs-, Jugend- und Begabtenförderung sowie die Förderung von Projekten im karitativen Spektrum in der Region Oberfranken ein. "Das Konzept der Medical School Regiomed hat uns von Anfang an überzeugt", so Michael Schulz. "Durch die Spende finanzieren wir einem jungen Menschen das Studium der Humanmedizin bei uns vor Ort und binden ihn langfristig als Arzt an die Region." Landrat Christian Meißner ergänzt: "Die Medical School ist ein regionales Projekt von großer Bedeutung. Langfristig wirken wir damit dem ärztlichen Fachkräftemangel aktiv entgegen. Die Initiative ist auch zukünftig auf weitere Spenden durch Unternehmen, Stiftungen oder Privatpersonen angewiesen - unsere regionale Gesundheitsversorgung geht uns alle etwas an." red
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