Apfelsaft aus eigenen Äpfeln und noch dazu selbst gepresst schmeckt am besten. Davon konnten sich viele Kinder und auch Erwachsene auf dem Apfelfest der Jugendorganisation Bund Naturschutz Untersiemau (JBN) überzeugen. Nach dem Waschen und dem Häckseln der mitgebrachten Äpfel wurde mit Muskelkraft naturreiner Saft erzeugt. Kostproben gab es für die vielen Besucher des Informationstages auf der vereinseigenen Streuobstwiese Pfaffenleite. Auf die große Bedeutung der Streuobstwiesen als besonderes Naturgut und Kulturerbe wurde hingewiesen. Dabei wurde auch die Vielfalt des Apfels, der wichtigsten heimischen Frucht, herausgestellt. Es gäbe aber auch nicht das viele Obst, wenn nicht die fleißigen Bienen die Blüten der Obstbäume bestäuben würden. Dies vermittelten Mitglieder des
Imkervereins Itzgrund, die einen Informationsstand aufgebaut hatten. In bewährter Manier gab Otto Ruppert Antwort auf die vielen Fragen der Kinder. Über die Haltbarkeit des Saftes und dessen spätere Verwendung wurde ausgiebig diskutiert. Wer sich über Apfel- und Birnensorten informieren wollte, war am Infostand von Ewald Truckenbrodt richtig. Viele unterhaltsame Spiele boten die Mitglieder des BN den Kindern. Dies reichte von gebackenen Apfelringen über das Basteln von Apfelmännchen bis hin zu Geschicklichkeitsspielen. Mit Köstlichkeiten rund um den gesunden, heimischen Apfel konnten die Besucher ihren Appetit stillen.