Kronach
Stammeslager

Königliche Pfadfinder brachen den Fluch der Hexe Morgan

Das Wetter machte es den tapferen Knappen der Pfadfinder vom Stamm "König Artus" nicht leicht, beim Stammeslager im Wallgraben der Festung Rosenberg am Ende doch noch den "Heiligen Gral" zu finden und...
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Die Pfadfinder vom Stamm "König Artus" fanden trotz miesen Wetters beim Meutenlager im Wallgraben der Festung Rosenberg den "Heiligen Gral" und befreiten den König vom Fluch der Hexe Morgan. Foto: R. Glissnik
Die Pfadfinder vom Stamm "König Artus" fanden trotz miesen Wetters beim Meutenlager im Wallgraben der Festung Rosenberg den "Heiligen Gral" und befreiten den König vom Fluch der Hexe Morgan. Foto: R. Glissnik

Das Wetter machte es den tapferen Knappen der Pfadfinder vom Stamm "König Artus" nicht leicht, beim Stammeslager im Wallgraben der Festung Rosenberg am Ende doch noch den "Heiligen Gral" zu finden und zum Ritter geschlagen zu werden. Abenteuer in der Natur erleben, jede Menge Action in der Gemeinschaft, Spannung und Spaß waren trotzdem geboten.

Zum Auftakt wurden die Lagerteilnehmer aus Weißenbrunn, Steinwiesen und Oberehesberg vom Herold der Festung empfangen. "König Artus" lud zum Zeltlager hinter seiner Sommerresidenz der Festung Rosenberg ein. Mit verschiedenen Übungen konnten sich alle darauf vorbereiten. Dazu gehörten Lanzenstoßen, Bogenschießen, Geschicklichkeit, das Schachspiel und die Tugenden der vornehmen Haltung und der Großmütigkeit. Zu später Stunde brachte der Herold alle zu einem ersten Treffen mit dem König. "Was wir dort erfahren haben, dürfen wir nicht erzählen, aber es geht um einen Fluch der Hexe Morgan. Um diesen zu brechen, mussten wir ein heiliges Trinkgefäß finden und alle daraus trinken", berichtete Stammesführer Felix Bär.

Am Samstag goss es bereits am Vormittag in Strömen. Doch davon ließ sich keiner entmutigen. In den Archiven fand man heraus, dass es eine Karte gibt, die den Standort des Kelches anzeigt. Um die Karte zu schützen, war sie geteilt, versiegelt und an mehrere Personen verteilt worden. Diese galt es nun zu finden. Davor wurde der Ritterschlag durch den König vollzogen. Die früheren Knappen durften sich nun als "Sirs" erheben. Alle Ritter zogen nun in den Wald, um die Kartenteile zu finden und zusammenzusetzen. Dazu mussten schwere Aufgaben bewältigt werden.

Die Karte Schritt für Schritt wieder zusammenzusetzen war bei 20 Teilen gar nicht so leicht, aber mit etwas Geduld schafften die jungen Ritter diese Aufgabe. Als sie die Karte lesen konnten, war klar, wo sie hingehen mussten. Schnell folgten sie dem Pfad auf der Karte.

Wo war der Kelch?

"Wir waren richtig, nur der Kelch war nicht da", berichtete der Stammesführer. "Mühsam wühlten wir im Waldboden und fanden nach einigen Anläufen eine Holzkiste, in der sich der Kelch befand." Dieser wurde stolz zur Burg zurückgetragen. In einer Zeremonie, die der König ausrichtete, übergaben sie das Gefäß feierlich. Ein magischer Trank wurde eingefüllt und der Fluch der Hexe gebrochen. rg

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