Förtschwind
Wasserspiele

Knietiefer Weiher stellt sechs Teams vor große Herausforderungen

Die berühmten "Förtschwinder Wasserspiele" waren am Sonntagnachmittag einer der Höhepunkte der Kirchweih in Höchstadts östlichstem Ortsteil. Diesmal war es kein Fischerstechen, kein Fischerziehen und ...
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Ohne Sturz gelangte kaum ein Team über den Weiher und zurück. Foto: Johanna Blum
Ohne Sturz gelangte kaum ein Team über den Weiher und zurück. Foto: Johanna Blum

Die berühmten "Förtschwinder Wasserspiele" waren am Sonntagnachmittag einer der Höhepunkte der Kirchweih in Höchstadts östlichstem Ortsteil. Diesmal war es kein Fischerstechen, kein Fischerziehen und auch kein Fischerspritzen. Nach den Einhornspielen im vergangenen Jahr wurden es diesmal besondere Wettspiele. Ein Zuschauer nannte es scherzhaft "Schlammspiele", denn im Weiher war wegen der vergangenen heißen Wochen kaum Wasser.

Sechs Zweier-Mannschaften mussten sich beweisen. Ein langer Steg verlief über den Weiher, der höchstens einen Wasserstand von 25 cm aufwies. Am Startpunkt waren Strohballen aufgebaut. Immer zwei Paare mussten sich in Geschicklichkeit und Schnelligkeit messen. Der Vordermann saß auf dem Skateboard und der Hintermann war der Schieber. Auf Kommando bugsierten die Schieber ihren Partner auf dem Skateboard über den schmalen Steg ans andere Ufer.

Es sollte ja schnell gehen, deshalb verlief das Rennen selten ohne Sturz in die schlammigen Fluten. War das Paar am Ufer angekommen, erwartete es ein Schubkarren. Der Schieber warf sich nun in die Karre und der Geschobene musste den Schubkarren samt Fracht wieder über den schmalen Steg zurückbringen. Auch hier gingen einige baden. Erst wenn das Skateboard auf einem Strohballen abgelegt war, war das Ziel erreicht.

Fast hätte das Team Rumänien gewonnen, aber beim Rennen um den ersten Platz war nicht nur Geschicklichkeit, sondern auch Trinkfestigkeit gefragt. Bevor der Schubkarren zurückgefahren wurde, musste einer vom Team so schnell wie möglich ein Seidla Bier trinken. In dieser Disziplin sind die Franken nunmal eindeutig besser. Der Pokal ging an das Team von Förtschwind, aber für alle Teilnehmer bedeutete das Mitmachen mehr als das Gewinnen.

Die Gruppe "Scheinheilich" hatte am Freitagabend zum Kerwasauftakt für Partystimmung gesorgt, am Samstagabend zauberten "Die Stadelhofner" Kerwastimmung pur ins gut gefüllte Festzelt. Am Sonntag sorgte nach den Festspielen ab 16 Uhr Alleinunterhalter Rainer Warter bis weit in die Nacht für beste Kerwaslaune, und am Montagnachmittag saßen Einheimische wie Gäste ab 14 Uhr bei Kaffee und Kuchen gemütlich beieinander. Abends gab es ab 18.30 Uhr Tanz und Unterhaltung mit dem Duo "Franken Top".



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