LKR Haßberge
Fussball-Bezirksliga Unterfranken Ost 

Knetzgau und Krum im Aufwind

Der Aufsteiger TSV (gegen den TSV Rannungen) und der FSV (gegen den SV Riedenberg) treten zu Hause an. Die DJK Dampfach will in Thulba wieder in die Erfolgsspur finden.
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Die Erfolgserlebnisse der jüngsten Auswärtsspiele nutzen, um zu Hause einen Dreier nachzulegen: Mit diesen Vorgaben gegen der FSV Krum (gegen den SV Riedenberg) und der TSV Knetzgau (gegen den SV Riedenberg) in ihre Begegnungen der Fußball-Bezirksliga Unterfranken Ost. Für die DJK Dampfach geht es nach zwei schwächeren Partien darum, wieder ihren Rhythmus zu finden.

FSV Krum - SV Riedenberg
Nichts zu bemängeln gab es für Tobias Burger, was das Ergebnis des jüngsten Spiels anbelangt - kein Wunder nach einem 5:1-Erfolg beim TSV Rannungen. "Wir haben unsere Konter sauber ausgespielt", lobt er. Was dem Trainer des FSV Krum weniger gefallen hat, waren die personellen Bedingungen. Dass wegen Urlaub und Verletzungen Stammtorwart Stefan Klemm als Feldspieler eingewechselt werden musste, dazu die seit langem pausierenden und reaktivierten Barth und Mutisse, "das muss ich nicht noch einmal haben", sagt er. Für das Heimspiel am Sonntag gegen den TSV Rannungen zeichnet sich zumindest eine leichte Entspannung ab. Dustin Fösel und Franco Pasquot sind wieder dabei, Klemm kehrt ins Tor zurück. Allerdings fehlen Sebastian Bujtor, Thomas Durst und Sebastian Lommel weiter, Michael Witchen ist gesperrt, Felix Glöckner und Thomas Witchen sind angeschlagen. Gegner SV Riedenberg gehört zur Verfolgergruppe, hat mit zehn drei Punkte mehr geholt als der FSV und zuletzt den FC Thulba mit 1:0 geschlagen. "Zum Gegner kann ich wenig sagen, der hat zehn neue Leute geholt und die Mannschaft stark verändert", sagt Burger, verweist aber darauf, dass sich sein Team schon in der Vorsaison (2:3 und 1:1) gegen den SV schwergetan hat. Von seinem Team will der FSV-Coach sehen, "dass wir unsere Strategie sauber und ordentlich ausspielen und diszipliniert stehen, dann kommen wir durch unsere fußballerische Qualität auch zu Chancen, die wir nutzen müssen".
FSV Krum: Klemm, Gräf - Tunc, Degen, Hart, Ma. Witchen, Glöckner (?), Vogel, Schmitt, Räth, Rippstein, T. Witchen (?), Fösel, Pasquot nof
TSV Knetzgau -
TSV Rannungen
Toll zurückgekämpft hat sich der TSV Knetzgau (16. Platz / 2 Punkte) zuletzt in Oberschwarzach, kam nach einem 0:3-Rückstand noch zu einem Zähler, was die Stimmung beim Schlusslicht natürlich enorm ansteigen ließ. "Und genau diese Stimmung wollen wir jetzt mit ins Heimspiel gegen den TSV Rannungen nehmen", hofft Knetzgaus Spielleiter Alexander Hamburger, dass der Aufsteiger endlich seine ersten Saisonsieg feiern darf. "Mit der in Oberschwarzach gezeigten kämpferischen Einstellung bin ich zuversichtlich, dass wir am Sonntag möglichst viel rausholen", glaubt Hamburger, dass das Ziel, gegen den Mitaufsteiger "definitiv zu gewinnen", erreicht wird. Rannungen hat - im Gegensatz zum TSV Knetzgau - zwar schon zwei Siege auf dem Konto, hat mit 4:16 Toren in sechs Spielen aber sowohl defensiv als auch offensiv in beiden Kategorien die schlechtesten Werte der Liga. "Danach kommen aber gleich wir", weiß Hamburger, dass sein TSV (5:13
Tore) hier nur unmerklich besser ist. In der Abwehr sicher stehen und vorne die Chance wie in Oberschwarzach nutzen - so wollen die Knetzgauer nicht nur ihre Torstatistik aufhübschen, sondern drei Punkte einfahren und damit möglichst auch die "Rote Laterne" weiterreichen. Mut machen dazu könnte eine weitere Statistik: Die Gäste-Elf um Trainer Klaus Seufert hat ihre beiden Auswärtsspiele verloren und dabei mit 0:6 Toren alles andere als überzeugende Vorstellungen abgeliefert.
TSV Knetzgau: Oppermann, Weißkopf, Zirkel - Heide, Mühlfelder, Schwinn, Strätz, Warmuth, Barth, Zangl, Knop, Reichart, Wirth, Schenk, Müller, Frison, Greul red
FC Thulba - DJK Dampfach
Bereits am Samstag um 16.30 Uhr tritt die DJK Dampfach (5./8) beim starken Aufsteiger FC Thulba (8./7) an. Nach einem guten Saisonstart hat Thulba zuletzt 0:1 beim SV Riedenberg verloren. Dabei sahen die Zuschauer ein intensives Spiel. Nach Ansicht von Thulbas Spielertrainer Victor Kleinhenz war Riedenberg einen Tick cleverer. Zu Hause ist Thulba noch ungeschlagen, deshalb will der Coach gegen Dampfach gewinnen und mit einem Sieg in der Tabelle an der DJK vorbeziehen. Die DJK Dampfach unterlag zuletzt dem FC Strahlungen zu Hause mit 2:3. Dabei leistete sie sich in der Abwehr Abstimmungsfehler, und ein kreativer Spielaufbau fand nicht statt. Immer wieder verhinderten Fehlpässe eigene Angriffe und leiteten sogar gefährliche Konter des Gegners ein. Mit dieser Spielweise kam das Team nur zu wenigen zwingenden Chancen und verlor verdientermaßen. Beim Pokalspiel am Mittwoch gegen den SV Sylbach setzte sich die DJK zwar im Elfmeterschießen durch, enttäuschte aber ebenfalls. Laut Abteilungsleiter Werner Griebel greifen die Räder der einzelnen Mannschaftsteile noch nicht ineinander. Für das Spiel gegen den FC Thulba fordert er deshalb: "Wir müssen mit viel Leidenschaft und über den Kampf wieder zu unserem Spiel finden."
DJK Dampfach: Fröhlich - Brandl, Geßendorfer, Greb, Hau, A. Jilke, N. Neubauer, Reich, Riedlmeier, Sahlender, Schleicher, Tudor, Wagner, Winter, Yeniay, Yücetag hd
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