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Knetzgau schiebt Fusionsdiskussion an

Fünf Fraktionen des Gemeinderats Knetzgau (CWG, SPD, FDP, Grüne, Junge Liste) wollen eine breitere Diskussion über die geplante Fusion der Sparkasse Ostunte...
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Fünf Fraktionen des Gemeinderats Knetzgau (CWG, SPD, FDP, Grüne, Junge Liste) wollen eine breitere Diskussion über die geplante Fusion der Sparkasse Ostunterfranken mit der Sparkasse Schweinfurt. Dazu findet am Dienstag, 7. November, 19.30 Uhr, im Ratssaal in Knetzgau eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung statt.
Sparkassen sind öffentliche Einrichtungen; sie haben einen öffentlichen Auftrag und sind dem Gemeinwohl verpflichtet. Die angedachte Fusion beschäftigt die Menschen.
So muss nach Ansicht der Organisatoren der Knetzgauer Veranstaltung nicht nur nach Konsequenzen und der Bedeutung der Fusion für Kunden und Mitarbeiter der Sparkasse, nach der zukünftigen Anzahl von Geschäftsstellen und nach der vorgesehenen Verteilung der Gewerbesteuer gefragt werden. Es müsse auch hinterfragt werden, heißt es, ob ein fusioniertes Institut mit einem derart großen Geschäftsbereich die Versorgung der Menschen in einem Flächenlandkreis wie dem Kreis Haßberge gewährleisten kann.


Rainer Gottwald referiert

Mitglieder der im Knetzgauer Gemeinderat vertretenen Gruppierungen laden daher zu der Informationsveranstaltung in den Knetzgauer Ratssaal ein. Dabei spricht Rainer Gottwald, der bereits andere Fusionen beleuchtet hat und sich nach Darstellung der Veranstalter "bundesweit einen Ruf als Bankenexperte erworben hat". Er stellt seine Analysen zur Sparkasse Ostunterfranken und zu den verschiedenen Aspekten der Fusion vor.
Auch die Fusion aus Sicht des Landkreises und der Sparkasse soll dargestellt werden. Landrat Wilhelm Schneider und Sparkassenvorstand Peter Schleich wurden eingeladen. Schleich hat bereits zugesagt. Nach den Angaben der Veranstalter geht es nicht darum, Position für oder gegen eine Fusion zu beziehen. Es geht um eine Diskussion auf breiterer Basis. Die Veranstaltung ist öffentlich. Alle Interessierten, Unternehmen, Bürgermeister, Kreis-, Stadt- und Gemeinderäte sind willkommen. ks
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