Gößweinstein

Kletterer stürzt ab aus fünf Metern

Bergwacht und Rettungshubschrauber retten "An der Martinswand" bei Gößweinstein einen 20-Jährigen aus Oberbayern.
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Der Verunglückte wird am Wandfuß versorgt (Bild unten) und dann per Seilwinde zum Hubschrauber hochgezogen (Bild oben).  Fotos: Bergwacht Forchheim
Der Verunglückte wird am Wandfuß versorgt (Bild unten) und dann per Seilwinde zum Hubschrauber hochgezogen (Bild oben). Fotos: Bergwacht Forchheim
Ein Kletterunfall hat sich am Dienstagvormittag "An der Martinswand" bei Gößweinstein ereignet. Ein Kletterer stürzte aus fünf Metern Höhe ab.
Ein 20-Jähriger aus Oberbayern kletterte die Route "Membrane" und wurde hierbei von einem 47-jährigen Nürnberger gesichert. Beim Abseilen reichte die Länge des Seiles nicht aus und der junge Kletterer, der keinen Helm trug, stürzte aus fünf Metern Höhe ab. Hierbei erlitt er laut Bericht der Polizeiinspektion Ebermannstadt nur eine Beinverletzung und wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Uni-Klinik Erlangen geflogen. Wie die Bergwacht Forchheim dazu berichtet, waren folgende Kräfte im Einsatz: zwei Bergretter der Bergwacht Forchheim, zwei Bergretter der Bergwacht Erlangen und jeweils ein Bergretter der Bergwachten Bamberg und Pottenstein, die Helfer vor Ort (HvO) Gößweinstein, der Notarzt und der Rettungsdienst Ebermannstadt.
Gegen 11.30 Uhr war die Bergwacht Forchheim zu dem Einsatz alarmiert worden. Exakter Unfallort war die Felsformation "Napoleon". Der Kletterer blieb nach dem Sturz unterhalb des Wandfußes im steilen Gelände liegen.
Der Verunglückte wurde mit einer gesicherten Gebirgstrage an den Wandfuß gebracht und konnte von dort zum Hubschrauber "Christoph 27" hochgezogen werden. Einsatzende war gegen 13.30 Uhr. Die Bergwacht Forchheim lobte an alle Kräfte für die "tolle und reibungslose Zusammenarbeit". red


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