Creidlitz

Kleintierzuchtverein Creidlitz zeigt zu seinem Gründungsfest wieder Flagge

Nach zweijähriger Pause hat der Kleintierzuchtverein Creidlitz wieder eine Lokalschau mit 110 Tieren veranstaltet. Schirmherr war Stadtrat Frank Völker, der auch in Creidlitz zu Hause ist. Mit dieser ...
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Die Züchter mit den besten Tieren der Ausstellung erhielten wertvolle Siegerbänder. Foto: Michael Stelzner
Die Züchter mit den besten Tieren der Ausstellung erhielten wertvolle Siegerbänder. Foto: Michael Stelzner

Nach zweijähriger Pause hat der Kleintierzuchtverein Creidlitz wieder eine Lokalschau mit 110 Tieren veranstaltet. Schirmherr war Stadtrat Frank Völker, der auch in Creidlitz zu Hause ist. Mit dieser Schau feierte der Verein seinen 110. Geburtstag.

Künftig wolle der Verein jedes Jahr eine Lokalschau abhalten, wie Vorsitzender Steffen Stumpf bei der Eröffnung der Veranstaltung im Züchterheim betonte. Die Lokalschau in diesem Jahr wurde zusammen mit der Schau der Freunde der Seidenhühner veranstaltet. Dazu waren auch viele Vertreter aus Politik und Kleintierzucht erschienen.

Auflagen erschweren die Zucht

Bei den Grußworten wurde vor allem der sehr ansprechende Aufbau der Schau gelobt, die eine hervorragende Werbung für das Hobby Kleintierzucht sei.

Vorsitzender Stumpf freute sich darüber, das mehr als zwei Drittel der Tiere im Bereich Geflügel von der Jugend stammten. Er bedauerte jedoch, dass keine Kaninchen von der Jugend ausgestellt wurden. Es werde immer schwieriger, Tiere zu züchten und die staatlichen Auflagen zu erfüllen. Auch viele Nachbarn duldeten keine Tiere mehr. Leider würden die Züchter immer weniger. Deshalb seien die Züchter gefragt, die Kinder für dieses Hobby zu begeistern. Die Vereine hätten die Möglichkeit, bei der Zucht und bei Ausstellungen zusammenzuarbeiten. Diese Zusammenarbeit sei aber nicht immer frei von Problemen, erklärte Stumpf.

Der Kreisvorsitzende der Rassekaninchenzüchter, Peter Hänel, ging auf die Notwendigkeit von Lokalschauen ein, die eine gute Werbung für die Vielfalt in der Kleintierzucht seien. Er freute sich über den Neustart der Creidlitzer Züchter, bedauerte aber, dass nur wenige Kaninchen ausgestellt würden.

Nicole Boßecker, von den Rassegeflügelzüchtern lobte vor allem die neuen Volieren im Eingangsbereich, die der Verein neu gebaut habe und die für viele Besucher, ob Jung oder Alt, eine wahre Augenweide seien. Der Kleintierzuchtverein Creidlitz führe die Tradition der Kleintierzucht weiter, freute sich Oberbürgermeister Norbert Tessmer. Vor einigen Jahren habe es noch viele Vereine in der Stadt Coburg gegeben, die sich der Kleintierzucht widmeten, stellte er fest.

Zahlreiche Preise überreicht

Bezirksrat Sebastian Straubel stellte bei seinem Grußwort das ehrenamtliche Engagement des Kleintierzuchtvereins Creidlitz besonders heraus.

Schirmherr Frank Völker lobte die gute Jugendarbeit im Verein. Dies zeigten die vielen Tiere, die von den Jugendlichen ausgestellt würden. Völker überreichte mit Oberbürgermeister Tessmer und dem Dritten Bürgermeister der Stadt Coburg, Thomas Nowak, die Siegerbänder.

Das Seidenhuhn-Ehrenband erhielten Steffen Stumpf (Seidenhuhn mit Bart schwarz) und Anna Karl (Zwerg-Seidenhuhn wildfarbig).

Das Coburger Mohrenband bekamen Michael Späth (einmal Krickente, einmal Coburger Lerche gelercht), Finn-Mikka Stumpf (einmal Brahma gelb-schwarz-columbia, einmal Holländer Haubenhühner) und Rafael Vogt (Kleinsilber gelb).

Das Jubiläumsband erhielten Michael Späth (Rotschulterente), Steffen Stumpf (Seidenhuhn mit Bart weiß), Marius Rudolph (Zwerg-Brahma rebhuhnfarbig), Andre Karl (Zwerg-Wyandotten rot) und Sebastian Vogt (Kleinsilber hell).

Den Kreisverbandsehrenpreis sowie die Bezirksverbandsjungendprämie gewann Marius Rudolph (Zwerg-Brahma rebhuhnfarbig).

Weitere Informationen über die Ergebnisse der Lokalschau des Kleintierzuchtvereins Creidlitz sind im Internet unter www.kleintierzuchtverein-creidlitz.de zu finden. mst

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