Laden...
Windheim

Klassenerhalt fest im Blick

Nach einem holprigen Saisonstart fahren die Herren des TSV Windheim vor allem gegen die direkte Konkurrenz wichtige Punkte ein.
Artikel drucken Artikel einbetten
Fritz Schröppel vom TSV Windheim belegte unter den 22 eingesetzten Spielern der Liga im mittleren Paarkreuz den vierten Platz.  Foto: Hans Franz,Archiv
Fritz Schröppel vom TSV Windheim belegte unter den 22 eingesetzten Spielern der Liga im mittleren Paarkreuz den vierten Platz. Foto: Hans Franz,Archiv

Die Tischtennis-Herren des TSV Windheim vertreten als einzige Mannschaft den Alt-Kreis Kronach in der Verbandsliga Nordost und belegen nach der Vorrunde im Zehnerfeld den fünften Tabellenplatz mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 9:9.

Dabei begann die Saison denkbar schlecht für den TSV: Im ersten Saisonspiel gegen den 1. FC Bayreuth musste er sich nach einer 8:5-Führung noch mit einem Unentschieden zufriedengeben.

Auch die nächsten beiden Partien gingen verloren. Deshalb war das Derby gegen den TTC Rugendorf bereits ein wegweisendes Spiel, ob die Windheimer überhaupt halbwegs eine Chance haben würden, die Klasse zu halten. Doch mit einem 9:5-Erfolg wurden die Weichen auf Kampf um den Klassenverbleib gestellt.

Drei Siege am Stück

Nach der Niederlage gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Wohlbach folgten drei Erfolge am Stück gegen direkte Konkurrenten. Danach hatte der TSV Windheim erstmals ein positives Punktekonto von 9:7. Gegen den ebenfalls ungeschlagenen TV Altdorf musste der TSV zum Ende der Vorrunde nochmals eine deutliche Niederlage hinnehmen.

Im mittleren Paarkreuz ist Fritz Schröppel mit einer Bilanz von 11:4 der viertbeste Ligaspieler. Verbesserungspotenzial in der Rückrunde gibt es noch bei den Doppeln, wo sich keine der drei Standardpaarungen des TSV hervortun konnte.

Dreimal auswärts zum Auftakt

Nach der Vorrunde ist die Verbandsliga im Prinzip dreigeteilt. Um die Meisterschaft spielen Wohlbach und Altdorf (je zwei Verlustpunkte). Am Tabellenende ist Wackersdorf ohne einen einzigen Punkt abgeschlagen. Die restlichen sieben Mannschaften sind lediglich drei Punkte auseinander und streiten sich um den zweiten Abstiegs- und den Relegationsplatz.

In der Rückrunde wird es also darauf ankommen, die Spiele gegen die direkten Konkurrenten erfolgreich zu gestalten, um am Schluss über dem Strich zu stehen.

Zum Auftakt stehen drei Auswärtsspiele an. Nach dem schweren Gang nach Wohlbach sollten die TSVler die Begegnungen in Wackersdorf und Rugendorf zu ihren Gunsten gestalten. Würden die Windheimer die Klasse halten, wäre dies ein überragender Erfolg, da sie zu Beginn der Saison von ihren TTR-Werten her eigentlich ein sicherer Absteiger waren. at Bilanzen des Stammsextetts: Reiner Kürschner 7:7; Stefan Schirmer 8:9; Fritz Schröppel 11:4; Matthias Trebes 8:8; Patrick Grosch 9:6; Armin Raab 4:8.