Burgpreppach

Klärschlamm: Markt schließt sich dem Zweckverband an

Während die meisten Punkte im öffentlichen Teil der Marktgemeinderatssitzung ohne große Widerrede abgehandelt wurden, gab es um die zukünftige Klärschlamm-Entsorgung im Burgpreppacher Gremium doch ein...
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Während die meisten Punkte im öffentlichen Teil der Marktgemeinderatssitzung ohne große Widerrede abgehandelt wurden, gab es um die zukünftige Klärschlamm-Entsorgung im Burgpreppacher Gremium doch eine kontroversere Debatte.

Fakt ist, dass Klärschlamm in absehbarer Zeit nicht mehr als Dünger auf Äckern ausgebracht werden darf, weshalb alternative Entsorgungswege aufgetan werden müssen.

Der Bürgermeister und der Verwaltungsleiter stellten die Pläne des kreiseigenen Abfallwirtschaftsbetriebs vor, für die Klärschlammtrocknung und -entsorgung eine gemeinsame Einrichtung zu schaffen. Ziel sei es, den Schlamm aus allen Kommunen des Landkreises an zentraler Stelle zu trocknen und die Trockenmasse an das Gemeinschaftskraftwerk (GKS) Schweinfurt zur thermischen Verwertung weiterzugeben. Dort soll künftig neben der Steinkohle auch Klärschlamm verbrannt werden.

Um das Ganze juristisch tragfähig zu machen, muss ein Zweckverband gegründet werden. Der Rat diskutierte, ob der Markt Burgpreppach diesem Zweckverband beitreten solle oder ob nicht andere, naheliegendere Entsorgungsmöglichkeiten bestünden. Beispielsweise wurde dabei die Biogasanlage in Hohnhausen als Adressat ins Gespräch gebracht.

Weil auch in diesem Fall die Zeit drängt - der Liefervertrag zwischen dem Abfallwirtschaftsbetrieb und dem GKS muss den Angaben zufolge bis zum Ende des dritten Quartals unterzeichnet sein - rang sich der Gemeinderat zu einer Entscheidung durch. Sechs Mitglieder votierten dafür, der Markt Burgpreppach solle sich dem Zweckverband anschließen, vier waren dagegen. eki

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