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Schönbrunn im Steigerwald
Spatenstich

Kita-Erweiterung steht an

Als ob Pfarrer Bernhard Friedmann am Vorabend ein Stoßgebet gen Himmel geschickt hätte, spitzte wider Erwarten die Sonne auf die zahlreichen Festgäste herab: Zum Spatenstich für die Erweiterung der Ki...
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Als ob Pfarrer Bernhard Friedmann am Vorabend ein Stoßgebet gen Himmel geschickt hätte, spitzte wider Erwarten die Sonne auf die zahlreichen Festgäste herab: Zum Spatenstich für die Erweiterung der Kindertagesstätte St. Franziskus Schönbrunn hatten sich u. a. MdL Holger Dremel, Landrat Johann Kalb, Zweiter Bürgermeister Frank Scheller mit Gemeinderäten und die Architektin und Planerin Patricia Hanika eingefunden.

Bürgermeister Georg Hollet (BBL) betonte in seiner Festrede, dass Schönbrunn eine kinderfreundliche Gemeinde ist: "Wir stellen Bauland zur Verfügung, damit sich junge Familien in Schönbrunn ansiedeln können." Neben der Kita und der Schule könne die Gemeinde auch eine Ganztagsbetreuung anbieten. Eine durchgeführte Bedarfsabfrage sei zu dem Ergebnis gekommen: "Wir brauchen 24 Plätze."

Laut Gesetz hat jedes Kind Anspruch auf einen Krippen- oder Kindergartenplatz. Schönbrunn kommt laut den Worten des Bürgermeisters diesem Vorhaben gerne nach, "weil unsere Kinder die Zukunft sind".

Die Verwaltung hatte ein Architekturbüro beauftragt, um eine entsprechende Planung zu erstellen. Für rund zwei Millionen Euro wird ein autarkes Gebäude mit Verbindungsgang zum bestehenden Kindergarten errichtet. Eingeplant ist ein Elternwarteraum, eine Mensa als Tagesstätte, Aufwärmküche, Schlafraum für zweimal zwölf Kinder, Waschraum für zwei Gruppen, Personalraum und behindertengerechte Sanitärbereiche. Alle Räume sind barrierefrei zu erreichen.

Gefördert wird diese notwendige Erweiterung mit circa 75 Prozent auf die anrechenbaren Kosten. Rund eine Million Euro hat die Gemeinde zu tragen. Dafür müsse man leider schon geplante Projekte zurückstellen, berichtete der Bürgermeister. Hollet: "Was wird in fünf oder zehn Jahren sein? Wird dann das Gebäude noch gebraucht? Wir entkoppeln das Gebäude vom bestehenden Bau, so dass dieses eventuell auch mal einer anderen Nutzung zugeführt werden kann." Hollet wünschte einen zügigen Bauverlauf und unfallfreies Schaffen aller am Bau beteiligten Firmen.

MdL Holger Dremel sagte, dass der Freistaat die Kommunen beim Ausbau der Betreuungsplätze bis zur Einschulung finanziell unterstützt. Ziel sei es, Familien den Betreuungsplatz anzubieten, den sie auch brauchen.

Pfarrer Bernhard Friedmann wünschte im Namen der Katholischen Kirchenstiftung Maria Himmelfahrt Gottes Segen für die Bauarbeiten.

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