Ahorn
Nachhaltigkeit

Kita an der Grundschule

Schule und Kindergarten werden in Ahorn noch enger zusammenarbeiten, teilt die Gemeinde mit. Ab dem Kindergartenjahr 2020/21 entehe ein weiteres pädagogisches Angebot des evangelisch-lutherischen Kind...
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Schule und Kindergarten werden in Ahorn noch enger zusammenarbeiten, teilt die Gemeinde mit. Ab dem Kindergartenjahr 2020/21 entehe ein weiteres pädagogisches Angebot des evangelisch-lutherischen Kinderhauses "Pusteblume" für Kinder im Vorschulalter. Diese spezielle Altersgruppe werde bereits heute intensiv begleitet und mit Vorkursen auf den Übergang in die Schule vorbereitet. Dabei können die Verantwortlichen in Schule und Kindergarten auf eine seit Jahren bestehende Kooperation und Schularbeitsgemeinschaften aufbauen.

Aus der Not eine Tugend gemacht

Gestiegene Geburtenzahlen und kontinuierlich hohe Nachfrage an Betreuungsangeboten in allen Altersgruppen sorgen seit Jahren für Überbelegungen der Krippen- und Kindergartengruppen. Nur mit Hilfe von Not- und Überhangplätzen könne, so Leiterin Sabine Lindner, aktuell auf diese große Nachfrage reagiert werden. Weiterhin habe sich abgezeichnet sich, dass Kinder sogar hätten abgelehnt werden müssen.

Bedarf für zwei weitere Kindergarten- bzw. Krippengruppen war vorhanden. Pfarrer Rolf Gorny und das Leitungsteam des Kinderhauses führten daher Gespräche mit Bürgermeister Martin Finzel, der Kindergartenbeauftragter des Kirchenvorstands ist.

Als kreative Lösung wurde von Seiten der Gemeinde kein Neubau angeboten, sondern die temporäre Umnutzung der Räume des Schusterbaus an der Grundschule Ahorn, die gerade saniert werden. Statt einer öffentlich-kommunalen Nutzung stimmte die Regierung von Oberfranken einer temporären Zwischennutzung zur Lösung dieser dringenden Betreuungsfrage zu. Weiter, so der Bürgermeister, investiere die Kommune im Vorgriff auf die Generalsanierung der Schule 175 000 Euro in die Sanierung der Toilettenanlagen für die Vorschulkinder und die Kinder der Grundschule.

Zunächst bestehende Räume zu nutzen, sieht Pfarrer Rolf Gorny als absolut zeitgemäß an. Als Träger der Einrichtung sieht er den neuen Schulkindergarten als große Chance, Erfahrungen in einem Bereich zu sammeln, der nur selten in der Region zu finden sei. red



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