Weisendorf

Kirchweihauftakt mit Rüssel, Zunge und Gesang

Wie es sich für Franken gehört, begann am Donnerstag die Weisendorfer Kerwa des Jahres 2017 mit einem Kesselfleischessen beim Museumsgebäude des Heimatverei...
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Marianne Kaiser, Inge Muggenhöfer und Gisela Engelhardt (von links) bei der Essensausgabe Foto: Manfred Welker
Marianne Kaiser, Inge Muggenhöfer und Gisela Engelhardt (von links) bei der Essensausgabe Foto: Manfred Welker
Wie es sich für Franken gehört, begann am Donnerstag die Weisendorfer Kerwa des Jahres 2017 mit einem Kesselfleischessen beim Museumsgebäude des Heimatvereins. Karl Kaiser aus Weisendorf sorgte mit seiner Quetschn für die musikalische Umrahmung. Er unterstützten die Weisendorfer beim Einsingen mit Kerwasliedern auf ihr großes Fest am Wochenende.
Geliefert wurden die Essereien in bewährter Qualität von der Metzgerei Schorr in Großenseebach. Nachdem die ersten Essenslieferung, Tartar (fränkisches Sushi) und Kesselfleisch, auf dem Weg war, ging es dann darum, Blut- und Leberwürste zu produzieren und in den Kessel zu geben, die dann zur Mittagszeit in Weisendorf auf den Teller kamen. Das Sauerkraut dazu wurde aus der Küche mitgeliefert.
Auch für die Liebhaber von Kaffee und Kuchen war gesorgt, es gab fränkische "Kiegli", die in bewährter Qualität von Inge Muggenhöfer gebacken worden waren.
Inzwischen hat es sich herumgesprochen, dass die Weisendorfer Kerwa eigentlich beim Heimatvereinsmuseum startet und so war auch in diesem Jahr das Interesse wieder groß. Bereits im Vorfeld hatten die Aktiven im Heimatverein das Potenzial abgefragt und den Bedarf gemeldet. Die gemeldeten Essen wurden abgehakt, sodass der aktuelle Stand abgefragt werden konnte, damit auch spontane Besucher sich unangemeldet das Kesselfleisch munden lassen konnten. Ob Rüssel, Zunge, Bauch oder Ohr, jeder konnte ordern, was ihm besonders mundete. "Willsd du a Ohr?", konnte die Frage lauten, die Antwort dazu dann: "Na, a weng a Rüssala!" Passend dazu gab es süß-saures Kraut und Brot. Marianne Kaiser, Inge Muggenhöfer und Gisela Engelhardt sorgten für einen reibungslosen Ablauf.
Die Organisatoren des Heimatvereins mussten für zahlreiche Helfer sorgen, sowohl bei der Essensausgabe als auch beim Getränkeausschank.
So sorgte Franz Petter dafür, dass niemand Durst leiden musste. Ebenso ließ es sich der Heimatvereinsvorsitzende Günter Rath nicht nehmen, sich um die Versorgung der Gäste zu kümmern. Bei Interesse konnte auch das Heimatmuseum besichtigt werden, das inzwischen gut bestückt ist.
Kaiser verwendet ein richtiges Akkordeon, mit dem alle zwölf Tonarten zu spielen sind. Sein Tasteninstrument ermöglicht ihm auch, dass er eigene Stücke wie "Bratwurst und Sauerkraut" zum Besten geben kann. Auch die Mitarbeiter des Bauhofs kamen gerne zum Heimatvereinsgelände, um sich das Kesselfleisch sowie Blut- und Leberwürste munden zu lassen.
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