Kirchlauter
Internet-Ausbau

Kirchlauterer können künftig schneller surfen

Die Deutsche Telekom hat bei der öffentlichen Ausschreibung für den Internet-Ausbau in Kirchlauter den Zuschlag erhalten. Rund 35 Haushalte in den Ortsteile...
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Breitbandpate Mathias Stretz, Bürgermeister Karl-Heinz Kandler und Projektleiter Klaus Markert von der Telekom (von links) unterzeichneten die Verträge des dritten Verfahrens für den Breitbandausbau in der Gemeinde Kirchlauter. Foto: Günther Geiling
Breitbandpate Mathias Stretz, Bürgermeister Karl-Heinz Kandler und Projektleiter Klaus Markert von der Telekom (von links) unterzeichneten die Verträge des dritten Verfahrens für den Breitbandausbau in der Gemeinde Kirchlauter. Foto: Günther Geiling
Die Deutsche Telekom hat bei der öffentlichen Ausschreibung für den Internet-Ausbau in Kirchlauter den Zuschlag erhalten. Rund 35 Haushalte in den Ortsteilen Kirchlauter, Neubrunn, Pettstadt, Winterhof, Klaubmühle, Passmühle, Goggelgereuth und Weikartslauter können nach dem Netzausbau mit hoher Geschwindigkeit im Netz surfen.
Die Anschlüsse bieten eine Geschwindigkeit von bis zu einem Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) beim Herunterladen und bis zu 500 Megabit (Mbit/s) beim Heraufladen. Das neue Netz wird dank neuer Technik so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Die Telekom wird beim Ausbau unter anderem mehr als zwölf Kilometer Glasfaserkabel verlegen und vier Glasfasernetzverteiler neu aufstellen und mit neuester Technik ausstatten. "Digitale Infrastruktur dient den Bürgern und stärkt die heimische Wirtschaft. Investitionen in den Infrastrukturausbau machen sich bezahlt. Sie steigern Immobilienwerte, fördern Unternehmensexpansionen, sichern medizinische Versorgung und die Betreuung im Alter", meinte Bürgermeister Karl-Heinz Kandler (SPD).
"Wir legen heute den Grundstein für die digitale Zukunft in Kirchlauter. Das Netz wird immer auf dem neuesten Stand sein. Dafür werden wir sorgen", betonte Projektleiter Klaus Markert von der Deutschen Telekom bei der Unterzeichnung der Kooperationsverträge.
Die Gesamtbaumaßnahme kostet dabei 318 567 Euro, von denen die Gemeinde Kirchlauter 60 741 Euro übernehmen muss. Beim Glasfaser-Ausbau werde die Glasfaserleitung bis ins Haus verlegt und die Signale würden durchgehend optisch übertragen. Kupferkabel mit elektrischer Signalübertragung gebe es nun in diesem Netz nicht mehr. In etwa 18 Monaten würden die sogenannten FTTH-Anschlüsse (Fibre to the Home - Glasfaser bis nach Hause) für die Kunden buchbar sein. Die Verlegung von einem Kilometer Glasfaser koste zwischen 50 000 und 150 000 Euro. Das hänge von der Verlegetechnik ab. Der Tiefbau sei teurer als Trenching (Fräsung).


Auch Mobilfunk wird verbessert

Bürgermeister Kandler informierte auch über den Sachstand hinsichtlich einer besseren Erreichbarkeit durch Digital- und Mobilfunk. So werde auf der Anhöhe von Neubrunn nach Kirchlauter ein Digitalfunkmast errichtet. In 27 Meter Höhe werde gleichzeitig eine Bühne für die Mobilfunk-Sendeanlagen von Telekom und Vodafone vorgesehen. Diese sollen für den Gemeindebereich Neubrunn und Pettstadt und teilweise auch für Kirchlauter einen besseren Empfang ermöglichen. Für Kirchlauter würden aber zusätzlich Standorte auf dem "Alten Rathaus" oder dem alten Feuerwehrhaus überprüft. gg


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