Gleisenau
ehrenamt

Kirchenvorsteher stehen "auf der Seite Jesu"

"Gerade in einer Zeit, in der so viele Menschen Distanz zu Kirche und Gott leben, bezeugen Sie, was Sie glauben, und stellen sich auf die Seite Jesu. Sie, liebe Kirchenvor-standsmitglieder, haben die ...
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Dank und Anerkennung: Pfarrer Volkmar Gregori (links) bei der Verabschiedung der langjährigen Kirchenvorsteher, die 1224 Jahre dem Gremium angehörten: Gisela Hümmer, Anja Will, Alexandra John, Klaus Thein, Andreas Koch, Sigrid Rippstein und Elke Maußer.  Foto: Günther Geiling
Dank und Anerkennung: Pfarrer Volkmar Gregori (links) bei der Verabschiedung der langjährigen Kirchenvorsteher, die 1224 Jahre dem Gremium angehörten: Gisela Hümmer, Anja Will, Alexandra John, Klaus Thein, Andreas Koch, Sigrid Rippstein und Elke Maußer. Foto: Günther Geiling

"Gerade in einer Zeit, in der so viele Menschen Distanz zu Kirche und Gott leben, bezeugen Sie, was Sie glauben, und stellen sich auf die Seite Jesu. Sie, liebe Kirchenvor-standsmitglieder, haben die Aufgabe, die Gott Ihnen vor die Füße gelegt hat, wahrgenommen und sie angenommen." Dies betonte Pfarrer Volkmar Gregori beim Festgottesdienst zur Verabschiedung und Einführung von Kirchenvorstehern in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Gleisenau.

Feierlich zogen alte und neue Kirchenvorsteher in die Kirche ein. Gregori hob hervor, dass damit die Gemeinde dem Kirchenvorstand die Ehre erweisen wolle. "Dieses Amt ist nämlich nicht gerade bequem. Es bietet keine Aufstiegsmöglichkeiten und beansprucht mitunter ganz schön viel Zeit: Und: Es ist lausig bezahlt, nämlich gar nicht. Das Amt des Kirchenvorstehers weist offensichtlich typische Merkmal des klassischen Ehrenamtes auf."

Pfarrer Volkmar Gregori bedauerte auch, dass Ehrenamtliche mitunter erfahren müssten, dumm angeredet zu werden. "Dabei brauchen das Gemeinwesen, unsere Kirchengemeinde, unsere Kommune, Vereine, Initiativen und Projekte die Ehrenamtlichen", sagte er.

Miteinander tätig

Nicht einer oder eine allein könne die Arbeit machen und die Verantwortung haben. In der evangelischen Kirche teile man das miteinander.

Als Kirchenvorstandsmitglieder wurden verabschiedet: Gisela Hümmer, Eltmann (nach 24 Jahren und in der Funktion der Vertrauensfrau des Kirchenvorstandes), Alexandra Johan aus Bamberg (18 Jahre mit dem Herz für junge Menschen in der Gemeinde), Andreas Koch (18 Jahre und mit dem Amt des Kirchenpflegers betraut), Ute Maußer aus Schönbrunn (zwölf Jahre Mesnerdienste und beteiligt am Mohrenberggottesdienst), Siegrid Rippstein aus Gleisenau (18 Jahre mit Trägerverantwortung für den Kindergarten), Klaus Thein aus Schönbrunn (im Leitungsteam, Bauausschuss und im Vasa-Sacra-Team), Anja Will aus Rudendorf (zwölf Jahre, kirchlichen Belange in Rudendorf, Kindergartenausschuss und Vasa-Sacra-Team).

Die neuen Mitglieder

Dann wurden die Mitglieder des neuen Kirchenvorstandes in ihr Amt berufen: Es sind Cynthia Derra, Breitbrunn; Silka Dörr, Ebelsbach; Carolin Großkunze, Gleisenau; Alexandra Pfuhlmann, Eltmann; Thomas Studtrucker, Rudendorf; Thomas Wendler, Gleisenau; Cornelia Winterstein-Bötsch, Eltmann; Thomas Wirsing, Eltmann.

Dem erweiterten Kirchenvorstand gehören außerdem an: Theresia Hönig, Eltmann; Markus Koch, Steinbach; Isa Kurz-Richter, Weisbrunn; Albrecht Lederer, Deusdorf; Monika Wolff, Neubrunn.

Von Amts wegen ist Pfarrer Volkmar Gregori Mitglied und Vorsitzender des Kirchenvorstands. Gemeindereferentin Carolin Ulrich gehört mit beratender Stimme dem Vorstand an. gg



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