Kirchehrenbach
Gemeinderat

Kirchehrenbach will an der Kirchweih auf Einweggeschirr verzichten

Die Sitzung des Gemeinderates Kirchehrenbach fand unter der Leitung des Zweiten Bürgermeisters Michael Knörlein (CSU) statt. Unter anderem ging es bei dem Termin um die Kerwa. Da das Patronatsfest heu...
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Die Sitzung des Gemeinderates Kirchehrenbach fand unter der Leitung des Zweiten Bürgermeisters Michael Knörlein (CSU) statt. Unter anderem ging es bei dem Termin um die Kerwa.

Da das Patronatsfest heuer auf den 24. August (Kerwa-Samstag) fällt, wird der Kerwa-Baum bereits am Freitag aufgestellt. "Außerdem haben wir unsere Partnergemeinde Hassel zu Besuch", berichtete Knörlein. In zweijährigem Turnus besuchen sich die Partnergemeinden gegenseitig. Die Kirchehrenbacher erwarten etwa 30 Gäste aus Hassel.

Am Kerwa-Freitag wird es eine gemeinsame Gemeinderatssitzung geben und am Sonntag einen Ausflug. Besonders beeindruckt ist Knörlein von der Familie Ahlborn aus Hassel. "Der verstorbene Werner Ahlborn war dort Verwaltungsleiter. Er hat sich immer sehr für die Partnerschaft eingesetzt", erzählte der Zweite Bürgermeister. Deshalb bat die Familie bei der Beerdigung, dass die Menschen keine Blumen kaufen, sondern Geld für die Partnerschaftspflege geben sollen. "Da kam eine größere Summe zusammen, die jetzt genutzt werden kann", sagte Knörlein.

Sicherheitskonzept

Außerdem beschloss das Gremium eine Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung während der Kirchweih. Hierin wurden das Gelände und das Sicherheitskonzept genau definiert. Auch soll zum Beispiel zukünftig kein Einweggeschirr mehr verwendet werden. Die Räte unterhielten sich auch über die Lautstärkeregelung und beschlossen, dass sie sich dabei an die Vorschriften in Forchheim halten wollen. Derzeit ist der Brauchtums- und Geselligkeitsverein/Kerwaburschen fleißig am Planen. Am Donnerstag vor der Kirchweih wird traditionsgemäß die Kerwa aus- und am Donnerstag danach wieder eingegraben. "Die Gemeinde ist dankbar, dass der Verein die Organisation übernimmt", meinte Knörlein.

Außerdem beschloss das Gremium für die Sanierung der Walburgiskapelle 10 000 Euro zu geben. "Wir hätten nicht so viel geben müssen, aber das ist schließlich ein Wahrzeichen der Gemeinde", erklärte Michael Knörlein.

Der Kindergarten soll um eine Gruppe und ein Gebäude erweitert werden. Der Durchführungsplan wurde gefasst, damit Fördermaßnahmen beantragt werden können.

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