Höchstadt.infranken.de  Dekan Kemmer ermuntert die Kommunionkinder, die Gotteshäuser nie leer werden zu lassen.

Kirche soll Kindern festen Boden geben

22 Kinder der Grundschulen Süd und Lonnerstadt sowie der Don-Bosco-Schule feierten am Sonntag ihren Ehrentag in der Stadtpfarrkirche. Sie kamen dabei aus den drei Pfarreien Gremsdorf, Sterpersdorf und...
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Dekan Kilian Kemmer, Gemeindereferent Michael Knopf, Rektorin Helga Brauner (Grundschule Süd) und Rektor Ludwig Klaus (Don-Bosco-Schule) begleiteten die Kinder auf dem Weg zur Stadtpfarrkirche. Foto: Jürgen Schönlein
Dekan Kilian Kemmer, Gemeindereferent Michael Knopf, Rektorin Helga Brauner (Grundschule Süd) und Rektor Ludwig Klaus (Don-Bosco-Schule) begleiteten die Kinder auf dem Weg zur Stadtpfarrkirche. Foto: Jürgen Schönlein
22 Kinder der Grundschulen Süd und Lonnerstadt sowie der Don-Bosco-Schule feierten am Sonntag ihren Ehrentag in der Stadtpfarrkirche. Sie kamen dabei aus den drei Pfarreien Gremsdorf, Sterpersdorf und Höchstadt zusammen. Der auf die Kinder zugeschnittene Gottesdienst ließ das Thema "Jesus mein Freund" wie einen roten Faden in all seinen Teilen erkennen.
Die Eltern bat Dekan Kilian Kemmer die Einladung Jesu, zu seinem Tisch zu kommen, zusammen mit den Kindern Sonntag für Sonntag ernst zu nehmen und anzunehmen. Wer permanent eine Einladung ausschlägt, so der Dekan, sendet automatisch eine Botschaft an den Gastgeber. Zudem brauchen die Kinder für die Zukunft in einem sich gesellschaftlich verändernden Land einen festen Boden unter den Füßen. Die Berechnung, dass in 20 Jahren ein hoher Prozentsatz von politischen Ämtern oder von pädagogischen Stellen in den Schulen von Muslimen in Deutschland besetzt werde, brauche nicht mit Angst zu erfüllen: "Mir machen neu gebaute Moscheen nicht so viel Angst wie leere Kirchen", so Kilian Kemmer. Zukunft in Treue zum eigenen Glauben werde gelingen und von Toleranz, Offenheit und Dialog gekennzeichnet sein, wenn "wir unser eigenes Profil wieder neu schärfen".


Begeisterte Kinder

Das Weltjugendtagslied "Jesus Christ, you are my life" sangen die Kinder ansteckend, voll Begeisterung und begleiteten es ausdrucksstark mit der Bewegung ihrer Arme und Hände. Die Inklusion der Kinder des Jahrganges, die sich alleine etwas schwerer tun, zurechtzukommen, unterstrich die Ausrichtung des Festgottesdienstes sehr eindrücklich. red
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