Oberhaid
Gemeinderat

Kindergartenkinder in Oberhaid beziehen neues Refugium

Rasant steigender Beliebtheit erfreut sich die Wohngemeinde Oberhaid. "Fast täglich erhalten wir Anfragen von Familien, die sich in Oberhaid niederlassen wollen und Bauplätze suchen", bemerkt Bürgerme...
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Rasant steigender Beliebtheit erfreut sich die Wohngemeinde Oberhaid. "Fast täglich erhalten wir Anfragen von Familien, die sich in Oberhaid niederlassen wollen und Bauplätze suchen", bemerkt Bürgermeister Carsten Joneitis (SPD) am Rande der Gemeinderatssitzung.

Damit einher geht natürlich auch ein Anstieg der Anmeldezahlen bei den Oberhaider Kindergärten. Deshalb war die Gemeinde gezwungen, zu Beginn des Jahres nach einer Lösung zu suchen, für den Kindergarten Regenbogen eine zusätzliche fünfte Kindergartengruppe zu schaffen. Die Wahl fiel auf verfügbare Räumlichkeiten der Oberhaider Schule. Mit einem wahren Kraftakt schaffte es die Gemeinde, innerhalb von vier Monaten eine Kindergartengruppe mit tatkräftiger Mithilfe des Bauhofs und des Kindergartenteams einzurichten.

Verlängerung angestrebt

Architekt Peter Schneider stellte dem Gemeinderat die neuen Räumlichkeiten vor, die in Ausstattung, Größe und neuestem Standard keinen Vergleich scheuen müssen.

Die Kindergartenkinder haben vor kurzem von ihrem neuen Refugium schon Besitz ergriffen, mit dem eigentlichen Gruppenraum und dem angeschlossenen Differenzierungsraum mit Büro, Kinderküche und Spielecke. 210 000 Euro hat die Gemeinde in diese Maßnahme investiert, die auf zunächst zwei Jahre befristet ist, eine Verlängerung wird allerdings angestrebt. Bedauert wurde vom Bürgermeister allerdings, dass die Gemeinde die Kosten alleine stemmen muss, da für die Interimslösung keine Zuschüsse gewährt werden.

Mitmachen will die Gemeinde Oberhaid beim Projekt "geMainSam", das die Gemeinde Knetzgau angestoßen hat. Nach dem Vorbild "Unser Neckar", das die Neckargemeinden initiierten, wollen nun auch die Mainanrainer gemeinsam ihre Region darstellen. In einer Vorstudie sollen zielführend das Alleinstellungsmerkmal, denkbare Pilot-/Initialprojekte und Konkretisierungsmaßnahmen für die Mainregion herausgearbeitet werden.

Mit einer Gegenstimme stimmte der Gemeinderat dem Vorhaben "geMainSam" im Flussparadies Franken für die Errichtung einer Koordinierungsstelle für zwei bis drei Jahre sowie der Erstellung einer Vorstudie mit einer einmaligen Beteiligung von 500 Euro zu.

Matthias Jacob vom gleichnamigen Architekturbüro war es vorbehalten, über den Stand der Sanierung der historischen Mühle neben dem Rathaus zu berichten. So sollen der Kirch- und Rathausplatz in ihrem derzeitigen Zustand belassen werden. In der alten Mühle soll mit Erneuerung des Wasserrads samt Wasserlauf und dem Steinmahlgang historische Mühlentechnik wieder erlebbar werden.

In der Mühle selbst sollen noch ein Depot und ein Ausstellungsraum entstehen, geplant ist außerdem ein Pavillon. Wegen der ausreichend dimensionierten Heizungsanlage im Rathaus kann diese die benachbarte Mühle heizungstechnisch mit versorgen. Einvernehmlich erfolgte die Bestellung eines Gemeindewahleiters zur Kommunal- und Landkreiswahl und dessen Stellvertreters am 15. März 2020. Gemeindewahlleiter und Stellvertreterin wurden die Rathausmitarbeiter Markus Klarmann und Nadja Göhl.

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