Hausen

Kindergarten-Plan abgesegnet

In Wimmelbach entsteht eine Kindertagesstätte mit einer Krippen-Gruppe und zwei Kindergarten-Gruppen. Bereits im kommenden Frühjahr sollen die Baumaßnahmen in Angriff genommen werden.
Artikel drucken Artikel einbetten
Über die Farbgestaltung der neuen Kindertagesstätte - hier die Ansicht von der Ostseite - will der Gemeinderat Hausen separat beschließen.  Skizze: Ingenieurbüro Glauber und Rosbigalle
Über die Farbgestaltung der neuen Kindertagesstätte - hier die Ansicht von der Ostseite - will der Gemeinderat Hausen separat beschließen.  Skizze: Ingenieurbüro Glauber und Rosbigalle
+1 Bild

JOsef Hofbauer Detailliert erläuterte Bauamtsleiter Stefan Popp die Planung des Architekturbüros Glauber und Rosbigalle für den Neubau einer dreigruppigen Kindertagesstätte in Wimmelbach. Entstehen soll das Gebäude östlich der Kirche St. Laurentius. Bereits im kommenden Frühjahr sollen die Bagger anrollen.

Auf Grund der schwierigen Topografie, muss auf der Ostseite des Gebäudes ein Höhenunterschied von bis zu drei Metern überwunden werden. Bei einer Besprechung vor Ort mit allen am Bau Beteiligten sei deshalb der Bau einer Treppe beschlossen worden. Der barrierefreie Zugang zu dem neuen Gebäude liegt gegenüber auf der Westseite.

Endlich ein Leiterinnen-Zimmer

Rechts neben dem Treppenzugang zum Kindergarten sollen Fahrrad-Abstellplätze geschaffen werden. Gleich nach dem Eingang entsteht rechts ein 18 Quadratmeter großer Personalraum, an den sich ein 22 Meter großer Eltern-Warteraum anschließt. Dahinter ist das lang ersehnte Leiterinnenzimmer geplant. Im rechten Winkel schließt sich der gut 50 Quadratmeter große Speiseraum mit Blick in den Garten an.

Südlich schließt sich eine Küche mit Vorratsraum an. Dahinter gibt es einen schmalen, elf Quadratmeter großen Vorratsraum. Küche und Speisesaal sind praktischerweise durch eine Durchreiche verbunden.

Vom rückwärtigen, barrierefreien Zugang aus gesehen, sind rechter Hand zwei Gruppenräume mit den dazu gehörenden Intensiv- und Ruheräumen angeordnet. Dahinter ist die Kinderkrippe mit Spielhaus, Ruheraum und separatem Sanitärraum geplant. Vom Gruppenraum aus gibt es einen direkten Zugang zur Terrasse und den Spielflächen im Osten des Gebäudes.

Mit Zugang ins Freie

Zwischen der Krippengruppe und dem östlichen Eingang findet der fast 65 Quadratmeter große Mehrzweckraum Platz. Auch von hier aus ist ein direkter Zugang zu den Frei-Spielflächen möglich.

Auf der Längsseite des Mehrzweckraumes zum östlichen Eingang hin, gibt es eine weitere Toilettenanlage, ein Behinderten-WC, einen kleinen Lagerraum und einen Technikraum. Garderoben finden sich vor der Krippengruppe und gegenüber vom Mehrzweckraum an der Rückseite der Sanitäranlage links vom westlichen Eingang.

Entgegen den Festsetzungen des Bebauungsplanes soll das Gebäude ein "Flachdach mit minimaler Neigung" erhalten. Im Norden des Neubaus werden sechs Stellplätze angelegt, wobei einer für Menschen mit Behinderung reserviert wird.

Eine Gegenstimme

Kritik gab es nur von Johannes Stadter (JB). Er monierte, dass bei der ursprünglichen Planung keine Treppe vorgesehen gewesen sei. Anita Dennerlein (SPD) gab zwar zu bedenken, dass elf Stufen für die Kleinen durchaus eine Herausforderung seien, erinnerte aber, dass es ja auch einen barrierefreien Zugang gebe. Franz Josef Ismaier (CSU) sah die Sache pragmatisch. Welcher Zugang sich als Hauptzugang herauskristallisiere, entscheiden die Eltern, argumentierte er. Gegen die Stimme von Johannes Stadter wurde die Planung gebilligt.

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren