Burgkunstadt

Kindergarten im Plus

Weil die Einrichtung zuletzt ein positives Ergebnis erzielte, erhält Burgkunstadt seine Defizit-Abschlagszahlung zurück.
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Eingehend beschäftigte sich der Stadtrat von Burgkunstadt mit dem Jahresabschluss des unter der Betriebsführung des Heilpädagogischen Zentrums stehenden katholischen Kindergartens. Dessen Jahresabschluss 2017/18 weist ein positives Ergebnis von 71 551 Euro aus. Daher konnte die Defizit-Abschlagszahlung in Höhe von rund 45 000 Euro wieder erstattet werden, und für das Geschäftsjahr 2018/19 hatte die Stadt keine Vorauszahlungen mehr zu leisten.

Die Zahlen wurden vom Leiter des Hauses, Benjamin Schmidt, erläutert. Stadtrat Thomas Müller (Bürgerverein) wies bei der Aussprache darauf hin, dass sich im Vergleich zum letzten Haushaltswerk die Telefonkosten verdoppelt haben, wobei Schmidt um Verständnis dafür bat, dass eine neue Telefonanlage mit den entsprechenden Datenleitungen realisiert worden war. Gleichzeitig machte er darauf aufmerksam, dass sich eine derart gute Entwicklung im Haushaltsjahr 2018/19 kaum abzeichnen dürfte.

Er ging auch intensiver auf die Planungen des Kindergartenhaushaltes ein, wonach sich steigende Belegungszahlen abzeichnen. Man bemühe sich, sagte Schmidt, nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu handeln und auch die Notgruppen mit den entsprechenden Plätzen zu steuern.

Der Stadtrat stimmte dem Jahresabschluss 2017/18 für den St.-Theresien-Kindergarten einstimmig zu und sprach sich zugleich bei drei Gegenstimmen im Rahmen der Betriebsführung für die Fortführung des ausgelaufenen Defizitvertrages ab dem 1. September 2019 aus, befristet auf vorerst drei Jahre.

Danach rückten die baulichen Maßnahmen in den Mittelpunkt und Bürgermeisterin Christine Frieß informierte, dass das Ingenieurbüro Miller empfehle, den Auftrag für die Kanalsanierungen der Firma Aarsleff Rohrsanierung GmbH in Röthenbach zu einem Angebotspreis von 255 450 Euro zu erteilen. Zudem steht in der Bergstraße die Sanierung des Mischwasserkanals bevor, nach Prüfung der Unterlagen durch das Planungsbüro Kellner ging der Auftrag mit 43 749 Euro ebenfalls an die Firma Aarselff.

Hinsichtlich des Hochwasserschutz- und Rückhaltekonzeptes in Burgkunstadt war eine Baugrunduntersuchung ausgeschrieben worden. Das Ingenieurbüro Miller empfahl hier, den Auftrag an den Tüv Rheinland LGA Bautechnik GmbH in Nürnberg für 22 453 Euro zu erteilen. Auch wurde beschlossen, für die Sanierungsarbeiten am Gemeinderaum und der Sakristei an der evangelischen Kirche einen Zuschuss in Höhe von 7000 Euro zu gewähren.

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