Königsberg in Bayern
Goldene Hochzeit

Kinder, wo ist bloß die Zeit geblieben?

Walter Schneider, langjähriger Geschäftsleiter der Stadt Königsberg, und seine Frau Inge konnten in Königsberg die Goldene Hochzeit feiern. Bei bester Gesundheit? Na ja, so ab und zu zwickt es schon e...
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Goldene Hochzeit feierten Walter und Inge Schneider. Foto: sn
Goldene Hochzeit feierten Walter und Inge Schneider. Foto: sn

Walter Schneider, langjähriger Geschäftsleiter der Stadt Königsberg, und seine Frau Inge konnten in Königsberg die Goldene Hochzeit feiern. Bei bester Gesundheit? Na ja, so ab und zu zwickt es schon ein wenig, meinte Walter Schneider dazu.

Wie bei den meisten anderen auch stellt sich zunächst die Frage: Was, schon, wo ist denn die Zeit geblieben? Das Kennenlernen - nicht Disco, nicht Urlaub, nein, damals klassisch auf dem Kirchweihtanz in Schweinshaupten. Inge hatte zu dieser Zeit ein Haushaltsjahr als Grundlage für die spätere Ausbildung ableisten müssen. Dass sie so früh geheiratet haben, lag in erster Linie am Ehemann.

Der eigene Haushalt

In einer Großfamilie, aber ohne Mutter aufgewachsen, die frühzeitig verstorben war, hat er sich nach einem eigenen Haushalt gesehnt. Nach einem Zwischenaufenthalt in Hofheim hat es sie aus beruflichen Gründen nach Königsberg verschlagen und sie sind in ihr eigenes Haus gezogen. Ihre beiden Kinder haben sich auch in Königsberg häuslich niedergelassen; vier Enkel sind dazugekommen und bereiten ihren Großeltern viel Freude.

Langeweile kennen beide nicht. Vor allem im Frühjahr und im Herbst treibt es sie hoch zum Schlossberg, um mit ihren "Besenweibern" für Ordnung auf dem Gelände zu sorgen.

Er ist seit knapp 38 Jahren Schriftführer der Schlossberggemeinde, seit seinem Ruhestand vor acht Jahren aktives Mitglied der Maurergruppe, seit 24 Jahren Mitglied im Kirchenvorstand sowie Gründungsmitglied und Schriftführer im Orgelbauverein für die Marienkirche.

Nach 36 Jahren als Erster und Zweiter Vorsitzender des TV Königsberg hat er sich jetzt etwas zurückgezogen, aber versorgt bei Bedarf das Sportheim. Und seine berufliche Vergangenheit als "Stadtschneider" von Königsberg lässt ihn nicht so ganz los; er führt nach wie vor Gäste durch Königsberg.

Bei so viel Unruhestand war es natürlich selbstverständlich, dass neben vielen Freunden und Bekannten auch Bürgermeister Claus Bittenbrünn gratulierte.

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