Eltmann

Kinder trainieren für Wettkampf

Fahrradfahren, Schwimmen, Laufen - die Kinder aus Eltmann trainieren fleißig für den "Mainathlon" im Juli.
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Vorbereitungen zum Radfahren beim "Kinder-Triathlon" Foto: Günther Geiling
Vorbereitungen zum Radfahren beim "Kinder-Triathlon" Foto: Günther Geiling
"Eltmann bewegt!" Mit diesem Motto hat das Sportereignis "Mainathlon" in den ersten beiden Veranstaltungen viele Bürger und Sportler bewegt. Am 14. Juli (Samstag) ist es zum dritten Mal soweit. Neben dem sportlichen Event soll es ein Fest für die Bürger sein. Und der "Kindermainathlon" ist dafür der beste Auftakt.
Die Vorbereitungen dazu laufen derzeit schon in den Familien, den Kindergärten und der Grundschule. Die Kinder und Jugendlichen sind dabei aber nicht auf sich allein gestellt, sondern haben die Leiter der Kindergärten - Ellen Steinhäuser (Limbach), Ann-Katrin Christoph (Eltmann), Daniela Dütsch (Weisbrunn) und Karin Unsleber (St. Josef Eltmann) - als Ansprechpartner an ihrer Seite und werden dabei auch von Ralf Köbrich und Felix Pfuhlmann vom "Mainathlon-Team" unterstützt.
Der "Kinder-Triathlon" setzt sich dabei in einer besonderen Weise vom Hauptereignis ab. Das Freibad von Eltmann bildet zum Auftakt dafür eine tolle Kulisse mit den Jüngsten, die von ihren Eltern, den Großeltern und der ganzen Sportfamilie frenetisch angefeuert werden.
Die Kinder fiebern ihrem Auftritt schon jetzt entgegen. Im Kindergarten von Limbach durften die jüngsten Teilnehmer sogar bei der Auswahl der T-Shirts ein Wörtchen mitreden. Die Motivation zum Mitmachen ging dabei nicht selten auch von Vorbildern, Verwandten oder den eigenen Eltern aus. Julius Schlee hat Bürgermeister Michael Ziegler als "Paten": "Der hat mir davon erzählt und mich neugierig gemacht."


Das Fahrrad steht schon bereit

Stian Fischer hat ein neues Rad mit 21 Gängen bekommen, und was liegt da näher, als gleich bei dem Wettbewerb mitzumachen? Diese Anregung von Papa Frank Fischer fiel auf fruchtbaren Boden. "Das Fahrradfahren und das Schwimmen finde ich auch am besten", meint Stian Fischer ganz spontan, während Philip Eville den ganzen Wettbewerb, aber vor allem das Laufen toll findet. "Ich bin ja auch in der Leichtathletik dabei und bei den roten Teufeln des TV Zeil."
Max Rowald gefällt die Veranstaltung aus einem anderen Grund. "Hier kann ich mich so richtig austoben. Ich trainiere deswegen schon ein bisschen und laufe dabei auch allein. Außerdem wurde ich zum Fußball angemeldet und fahre gerne Fahrrad. Das Schwimmen übe ich mit Mama und Papa im Bad."


Basis ist bereits geschaffen

Mit Klettern und Fahrradfahren hat Julius Schlee schon zwei Hobbys, die ihm sicherlich auch beim Triathlon zugute kommen. Außerdem wird er von seinen Eltern unterstützt - zum Milchholen nimmt er jetzt auch manchmal das Fahrrad. "Mir gefällt das Fest, weil es schon früh beginnt und man den ganzen Tag dort bleiben kann. Natürlich hoffe ich wieder auf ein gutes Abschneiden." Im letzten Jahr war es der sechste Platz in seiner Altersklasse.
Ein "Neuling" tritt in diesem Jahr mit Marco Lediger an. "Bisher war ich nicht dabei, weil mein Papa Geburtstag feierte."


Die Vorbereitungen laufen bereits

Aber diesmal werde es soweit sein. "Im Schwimmbad und in der Schule bei den Bundesjugendspielen übe ich schon dafür. Mein Papa tritt diesmal auch in der Mannschaft des Kindergartens an." Leider sei es für ihn der letzte Start, weil er das zehnte Lebensjahr erreicht habe. Man müsse dann eine Pause einlegen und dürfe dann erst wieder mit 16 Jahren in den Wettbewerb einsteigen.
"Ich will aber nicht fünf Jahre lang warten", schloss sich Philip Eville an und die übrigen stimmten ebenfalls zu. Ellen Steinhäuser konnte sie dazu wenigstens ein klein wenig beruhigen, dass man ab sofort auch schon mit 15 Jahren starten dürfe.


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