Pinzberg
pinzberg.inFranken.de  Brandschutzerziehung stand in der Kindertagesstätte auf dem Programm.

Kinder lernen die 112

Das Verbrennungsdreieck Wärme, Sauerstoff, brennbares Material, gutes und schlechtes Feuer waren Themen, die Jonas, Nicola und Maximilian, aber auch die ganze Kinderschar bei der Brandschutzerziehung ...
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Die Kinder, im Hintergrund der Kindertagesstätte Pinzberg mit (hinten v. l.) Claudia Weigand, Oliver Flake, Florian Ramsl und Petra Greif Foto: Franz Galster
Die Kinder, im Hintergrund der Kindertagesstätte Pinzberg mit (hinten v. l.) Claudia Weigand, Oliver Flake, Florian Ramsl und Petra Greif Foto: Franz Galster

Das Verbrennungsdreieck Wärme, Sauerstoff, brennbares Material, gutes und schlechtes Feuer waren Themen, die Jonas, Nicola und Maximilian, aber auch die ganze Kinderschar bei der Brandschutzerziehung in der Kindertagesstätte von Pinzberg erlernten.

Ganz wichtig ist der richtige Einsatz des Notrufs 112, mit dem sie spielerisch übten. Claudia Weigand als Leiterin der Kindertagesstätte begrüßte dazu Profis wie Kreisbrandrat Oliver Flake und Petra Greif vom Kreisfeuerwehrverband Forchheim.

Greif machte ihre Ausbildung zur Brandschutzerziehung auf der Feuerwehrschule in Würzburg. Seit 22 Jahren ist sie in der Wehr Gosberg aktiv und kann so viel aus der Praxis beitragen. Greif und Flake freuten sich über den Besuch von Florian Ramsl vom Bereich Förderung Feuerwehrwesen der Versicherungskammer Bayern in München.

Er hatte als Geschenk einen neu konzipierten Brandschut zerziehungskoffer im Gepäck. 70 solche Einheiten im Gesamtwert von 50 000 Euro spendiert die Versicherungskammer den freiwilligen Feuerwehren in ganz Bayern. "Feuer hat auf Kinder eine magische Anziehungskraft. Richtiges Verhalten im Brandfall oder das Absetzen eines Notrufes ist daher besonders wichtig", betonte Ramsl. Damit bekommt Greif, deren alter Koffer um die 20 Jahre alt war, zeitgemäßes Unterrichtsmaterial an die Hand.

"Insbesondere wollen wir erreichen, dass die Notrufnummer 112 der Feuerwehr und des Rettungswesens so vertieft wird, dass sie in einer Gefahrensituation gegenwärtig ist", betont Petra Greif. Striktes Verbot reize und führe oft aus Angst vor Strafe zu Fehlreaktionen. Greif vermittelt grundsätzliche Fähigkeiten wie das Erkennen von Feuer als Freund und Feind, das Erlernen des richtigen Umgangs oder das richtige Verhalten im Brandfall.

Dazu dürfen die Kinder mittels des Brandschutzerziehungskoffers die Ausrüstung der Feuerwehr kennenlernen und vor allem den Umgang mit dem Telefon als wichtiges Kommunikationsmittel. Greif versteht die kindliche Sprache zu nutzen und tut es offensichtlich mit viel Hingabe. "Ich bin froh, dass wir Petra Greif haben, die diese Maßnahmen in Kindergarten und Schule auf freiwilliger Basis durchführt", sagte Flake. Dafür werde kein Geld zur Verfügung gestellt.

Die Kleinen seien immer von der Feuerwehr begeistert, meinte die Leiterin der Kindertagesstätte, Claudia Weigand. Besonders nützlich findet sie, dass die Kleinen von geschultem Personal den Stoff vermittelt bekommen. Franz Galster

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