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Knetzgau

Kinder auf der Übungsstrecke

Kinder und Jugendliche lernten am schulfreien Mittwoch das Atemschutzzentrum in Knetzgau kennen.
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Einen erlebnisreichen Vormittag verbrachten 18 Kinder, deren Mutter oder Vater am Landratsamt Haßberge oder am Amtsgericht Haßfurt arbeitet, im Atemschutzzentrum des Landkreises Haßberge in Knetzgau. Der ehemalige Leiter Werner Stumpf nahm sich viel Zeit für die wissbegierigen Buben und Mädchen. Wenn man schon bei der Feuerwehr ist, dann braucht es natürlich auch die richtige Ausstattung.  Foto: Christiane Reuther
Einen erlebnisreichen Vormittag verbrachten 18 Kinder, deren Mutter oder Vater am Landratsamt Haßberge oder am Amtsgericht Haßfurt arbeitet, im Atemschutzzentrum des Landkreises Haßberge in Knetzgau. Der ehemalige Leiter Werner Stumpf nahm sich viel Zeit für die wissbegierigen Buben und Mädchen. Wenn man schon bei der Feuerwehr ist, dann braucht es natürlich auch die richtige Ausstattung. Foto: Christiane Reuther

Christiane Reuther "Immer im Team zusammenbleiben", mahnte Werner Stumpf aus Sand. Der ehemalige Leiter des Atemschutzzentrums des Landkreises Haßberge in Knetzgau nahm sich am schulfreien Buß- und Bettag Zeit, um 18 Kindern und Jugendlichen im Alter von sechs bis 16 Jahren die Ausbildung zum Atemschutzträger zu vermitteln. Während dieser Zeit ging zumindest ein Elternteil seiner Arbeit am Landratsamt in Haßfurt oder im Amtsgericht in Haßfurt nach. Die Gleichstellungsbeauftragte der Behörde, Christine Stühler, hatte in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring, dem Personalrat und Landrat Wilhelm Schneider einen "Mitbringtag" im Atemschutzzentrum organisiert.

Am Arbeitsplatz

Am Morgen sind die Kinder mit Mama oder Papa nach Haßfurt gefahren und durften zunächst deren Arbeitsplatz kennenlernen. Nachdem sich der Nachwuchs im Foyer des Landratsamts versammelt hatte, ging es weiter nach Knetzgau.

Hier wartete ein spannender Vormittag auf die Kinder, die von Christine Stühler und Tamara Gräb vom Kreisjugendring betreut wurden. Werner Stumpf erklärte zunächst die wertvolle und schwierige Aufgabe der Feuerwehrleute, die zu Atemschutzträgern ausgebildet werden. Die Ausbildung erstreckt sich über 24 Stunden, verteilt auf mehrere Wochen.

Stumpf erzählte, dass es durchaus hervorragende Feuerwehrleute gebe, die aber aus persönlichen Gründen die sehr anspruchsvolle und körperlich wie psychisch herausfordernde Ausbildung zum Atemschutzträger abbrechen müssten. "Alleine das Tragen der Atemschutzmaske ist sehr beengend", so Stumpf. Die Ausrüstung, die an die 20 Kilogramm wiegt, müsse zusätzlich zum eigenen Körpergewicht in Notfällen treppauf und treppab getragen werden. "Es ist wirklich erstaunlich, was die Feuerwehrleute uneigennützig und stets im Dienste an Menschen in Not leisten", zollte die Gleichstellungsbeauftragte dem Dienst der Atemschutzträger die höchste Anerkennung.

Auf der Übungsstrecke

In Teams führte Stumpf die Kinder durch die Orientierungsstrecke. Die ganz Mutigen wagten sich auch auf die Strecke.

Nach Auskunft von Stumpf gibt es im Landkreis tolle Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche bei der Feuerwehr. Es gibt alleine 25 Kinderfeuerwehren für Kinder ab sechs Jahren. Daneben bestehen 50 Jugendfeuerwehren für Jugendliche im Alter von zwölf bis 18 Jahren.

Nach einem lehrreichen Tag ging es zurück nach Haßfurt, wo die Kinder in den Räumen des Kreisjugendrings tolle Spiele für sich entdeckten.

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