Seit 20 Jahren gibt es den Kindergarten "Regenbogen" Oberhaid. Mit einem Herbstfest feierten Kinder, Eltern und Erzieherinnen den Geburtstag.
Oft sind Jubiläen geprägt von langen Reden und Blumensträußen. Nicht so beim Fest mit Tag der offenen Tür im Regenbogen-Kindergarten. Ein Höhepunkt der Feierlichkeit war die vom Elternbeirat vorgetragene Wallfahrt, gereimt auf den Kindergarten und das Personal mit dem Träger. Kindergartenleiterin Hannelore Utecht-Bauer gab einen kleinen Rückblick in die Geschichte des Kindergartens. Sie war von Anfang an dabei und hat in ihrer bisherigen Leitungszeit bereits mehr als 1800 Kinder im Gemeindekindergarten betreut.
Staatsministerin Melanie Huml (CSU) war begeistert von der Kindertagesstätte "Regenbogen" und bedankte sich bei der Gemeinde Oberhaid für die Trägerschaft dieser viergruppigen Einrichtung. Der Kindergartenleitung und dem Erzieherteam gebühre große Wertschätzung für die geleistete Arbeit. Es sei eine höchst anspruchsvolle Aufgabe, tagtäglich Kinder "Kinder sein zu lassen" und sie gleichwohl auf die Anforderungen des Lebens vorzubereiten.
Wie wichtig Kindergärten und die dort geleistete Erziehungs- und Bildungsarbeit ist, sind durch die jüngsten bildungspolitischen Diskussionen rund um die Integrations- und Inklusionsdebatten wieder einmal sehr deutlich geworden. Letztlich sei der Gemeindekindergarten ein soziales Kompetenzzentrum, so Erster Bürgermeister Carsten Joneitis in seinem Grußwort.
Anschließend wurde eine Geburtstagstorte für die kleinen und großen Gäste angeschnitten und die Kinder hatten die Möglichkeit, mit ihren Eltern den Kindergarten und alle Gruppenräume zu erkunden und an den verschiedenen Aktionen teilzunehmen. An den Wänden im Turnraum zeugten die Fotos der vergangenen 20 Jahre von immer vollen Gruppen. Kein Wunder also, dass hier am meisten gestaunt, gelacht und in Erinnerungen geschwelgt wurde. red