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Kfz-Gewerbe bleibt attraktiv

In der Diesel-Problematik hat der Obermeister der oberfränkischen Kfz-Innung, Andreas Tröger, eine Versachlichung der Diskussion gefordert. Die Diesel-Politik trage entscheidend zur Schwächung eine un...
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Diese Persönlichkeiten haben mindestens 30 Jahre lang als selbstständige Unternehmer ihren Betrieb geführt und wurden dafür mit dem Goldenen Meisterbrief ausgezeichnet. Foto: Stephan Herbert Fuchs
Diese Persönlichkeiten haben mindestens 30 Jahre lang als selbstständige Unternehmer ihren Betrieb geführt und wurden dafür mit dem Goldenen Meisterbrief ausgezeichnet. Foto: Stephan Herbert Fuchs

In der Diesel-Problematik hat der Obermeister der oberfränkischen Kfz-Innung, Andreas Tröger, eine Versachlichung der Diskussion gefordert. Die Diesel-Politik trage entscheidend zur Schwächung eine unserer Schlüsselbranchen bei, sagte er beim oberfränkischen Mobilitätsforum.

Eine klare Absage erteilte der Obermeister auch erneuten Forderungen nach einem Tempolimit. Eine Richtgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern auf den Autobahnen reiche völlig aus.

Nach den Zahlen von Geschäftsführer Torsten Leucht sind in Oberfranken 2018 genau 41 520 Fahrzeuge neu zugelassen worden, ein Plus von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt liege der Kraftfahrzeugbestand im Regierungsbezirk bei aktuell 672 484 Autos, 1,39 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Alternative Antriebe legten zwar zu, blieben aber dennoch ein Nischensegment. Nur jeder hundertste Neuwagen sei ein Elektroauto gewesen, 3,6 Prozent waren Hybride mit kombiniertem Elektro- und Verbrennungsmotor.

Laut Kfz-Innung sind in Oberfranken aktuell 11 240 Menschen im Kraftfahrzeuggewerbe beschäftigt. Dies entspricht einer Steigerung von über zwei Prozent. Positiv für das Kraftfahrzeuggewerbe sei die ungebrochene Attraktivität der Branche für den Nachwuchs. So hätten die oberfränkischen Autohäuser und Werkstätten 2018 mit 1030 jungen Leuten Ausbildungsverträge zum Kfz-Mechatroniker abgeschlossen. Das seien fast fünfeinhalb Prozent mehr als noch 2017. Auch im Ausbildungsberuf Automobilkaufmann/-frau seien 65 neue Azubis eingestellt worden.

Beim Mobilitätsforum wurden Persönlichkeiten mit dem Goldenen Meisterbrief ausgezeichnet. Sie alle haben das 65. Lebensjahr bereits vollendet und mindestens 30 Jahre lang ihren Betrieb selbstständig geführt. Die erfolgreichen Unternehmer sind unter anderem: Siegfried Dippold (Rugendorf), Waldemar Götz (Kulmbach), Ingolf Hauswurz (Bayreuth), Hubert Höpfner (Marktleugast), Georg Müller (Hollfeld), Manfred Popp-Wirth (Gefrees) und Ludwig Schnurrer (Münchberg). Stephan Herbert Fuchs

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