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Königsberg in Bayern

Kevin Kratzmeier verlässt die Forstbetriebsgemeinschaft Haßberge

Um die Bewirtschaftung der Forstflächen der Stadt Königsberg durch die Forstbetriebsgemeinschaft Haßberge sowie um den Sachstand und die Weiterführung der Bewirtschaftung ging es am Dienstagabend in d...
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Kevin Kratzmeier
Kevin Kratzmeier

Um die Bewirtschaftung der Forstflächen der Stadt Königsberg durch die Forstbetriebsgemeinschaft Haßberge sowie um den Sachstand und die Weiterführung der Bewirtschaftung ging es am Dienstagabend in der Sitzung des Königsberger Stadtrats.

Dazu waren von der Forstbetriebsgemeinschaft der für die Beförsterung des Stadtwalds zuständige Mitarbeiter Kevin Kratzmeier sowie Patrick Valtenmeier und Till Zimmermann anwesend. Bevor Kratzmeier einen kurzen Bericht zum Sachstand im Königsberger Wald abgab, teilte Bürgermeister Claus Bittenbrünn mit, dass Kratzmeier zum 29. Februar seinen bisherigen Arbeitgeber verlassen wird.

Bittenbrünn bedauerte dies, da Kratzmeier in den zwei Jahren, in denen er für den Königsberger Stadtwald verantwortlich war, diese Aufgabe trotz einer schwierigen Phase mit Bravour bewältigt habe. Kratzmeier selbst erklärte, dass er sich in der Stadt Königsberg sehr wohlgefühlt und hier zwei schöne Jahre verbracht habe. Bittenbrünn teilte in diesem Zusammenhang mit, dass der bestehende Vertrag mit der Forstbetriebsgemeinschaft Haßberge weiterlaufe und die anfallenden Arbeiten von Valtenmeier und Zimmermann gemeinschaftlich übernommen würden.

So war es das letzte Mal, dass Kratzmeier den "Waldbericht Königsberg" abgab. Er berichtete, dass durch den mehrtägigen Frost in den vergangenen Tagen der Borkenkäferbefall an den betroffenen Fichtenbäumen nun deutlich sichtbar sei und der Harvester-Einsatz sowie die Rückung weiter stattfinden müssten. Aktuell seien Pflanzungen bei Holzhausen und am Jagdhaus in Königsberg durchgeführt worden, wobei die benötigten Pflanzen teilweise nur sehr schwer zu beschaffen seien.

Käferbekämpfung aus der Luft?

Weiter konnte Kratzmeier berichten, dass bezüglich des Schwammspinnerbefalls die Aufnahme im Stadtwald abgeschlossen worden sei. Wann und ob hier eine Bekämpfung aus der Luft erfolge, werde noch entschieden. Positives konnte er vom Holzmarkt berichten. Hier sei ein guter Abfluss von Fixlängen (fünf Meter) zu verzeichnen und der Hackschnitzelplatz bei Königsberg sei komplett bestückt.

Die Brennholzkunden konnten, wie Kratzmeier berichtete, weitgehend versorgt werden. Da im Wald ein hoher Kalamitätsanfall erwartet werde, sei nur ein vorläufiger Jahresbetriebsplan möglich.

Bürgermeister Bittenbrünn bedankte sich zum Schluss bei Kratzmeier für dessen letzten Waldbericht und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute.

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