Ebermannstadt

Kerwa-Party geht über fünf Tage

Bei der Ebermannstadter Kirchweih herrschte gute Stimmung. Es gab viel Musik, Zauberei und einen imposanten, 26 Meter hohen Kirchweihbaum.
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Musik und Stimmung auf der Ebermannstadter Kirchweih  Fotos: Andreas Hofbauer
Musik und Stimmung auf der Ebermannstadter Kirchweih Fotos: Andreas Hofbauer
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Bier, Baum und Blasmusik: Die Ebermannstadter feierten ihre fünftägige Kirchweih auf dem Marktplatz. Das traditionelle Baumaufstellen des "Kerwa-Glubbs" gipfelte in 26 Metern Höhe.

Mit Kerwasliedern begrüßten die Mitglieder des Ebermannnstadter "Kerwa-Glubbs", kurz EKG, die Gäste. Ein riesiges Zelt, Fahrgeschäfte und Losbuden zeugten bereits beim Bieranstich mit Bürgermeisterin Christiane Meyer (NLE) von der fünften Jahreszeit in Ebermannstadt. Das Stadtoberhaupt unterstrich das außergewöhliche Engagement des "Kerwa-Glubbs", der das Kirchweihfest seit fünf Jahren ausrichtet.

Kultureller Bestandteil

"Die Kirchweih ist ein wichtiger kultureller Bestandteil unserer Stadt und muss erhalten bleiben", unterstreicht Christopher Herbst vom EKG. Zum Auftakt gab es einen Beat-Abend mit der Stimmungstruppe "Rothsees".

Die EKGler machten sich auf in den Stadtwald, um eine knapp 26 Meter lange Fichte zu fällen. Unter den Klängen der Blaskapelle Niedermirsberg wurde das Wahrzeichen der Kerwa auf den Marktplatz transportiert. Ehe die Burschen die Fichte unter der Regie von Christopher Herbst mit Hauruck in die Senkrechte hievten, schmückten sie den Gipfel mit rot-weißen Bändern. Die Mädchen hatten einen Kranz gebunden, der ebenfalls mit bunten Bändern geschmückt war und am Kirchweihbaum befestigt wurde. Gut eine Stunde dauerte es, bis der Baum mit Muskelkraft, unter Zuhilfenahme von langen Stangenpaaren und Stützen (sogenannte Schwalben und Stempel) aufgestellt war. Mit einem Tusch und einem Prosit wurde auf das gelungene Werk angestoßen.

Zur Verköstigung gab es selbst gebackene Küchla und Kaffee. Danach stand ein Beat-Abend mit der Gruppe "Aeroplane" auf dem Programm. Nach dem Festgottesdienst trafen sich die Besucher zum Frühschoppen mit der Bläsergruppe "FBI", sprich "fränkisch, blechern, imposant". Der Zauberer "Joe" jonglierte mit Bällen und dem Zauberwürfel, zeigte Kartentricks und zog so das Publikum in seinen Bann. Abends sorgten die "Pinzberger Haderlumpen" für Unterhaltung.

Zum Ausklang der Ebermannstadter Kerwa veranstaltete EGK am Montag auf dem Marktplatz einen Kinder-Flohmarkt.

Letzter Höhepunkt war das Betzenaustanzen zu den Klängen der Blaskapelle Niedermirsberg, die anschließend zur Unterhaltung aufspielte.



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