Meeder
meeder.inFranken.de  Die Faschingsvereinigung Meeder ist gut aufgestellt. Präsident Andreas Lutz wurde wiedergewählt.

Keine Personalsorgen

Eigene Leute und ohne Bezahlung, lautet die Devise der Faschingsvereinigung Meeder (FVM). Bezahlte Auftritte könne sich die FVM nicht leisten, sagte Präsident Andreas Lutz in seinem Rückblick der Sess...
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Elke Taubmann (links) war 22 Jahre Tanzbeauftragte der Faschingsvereinigung Meeder. Nina Kräußlach ist ihre Nachfolgerin. Die reibungslose Übergabe freut den Präsidenten Andreas Lutz.  Foto: Karin Günther
Elke Taubmann (links) war 22 Jahre Tanzbeauftragte der Faschingsvereinigung Meeder. Nina Kräußlach ist ihre Nachfolgerin. Die reibungslose Übergabe freut den Präsidenten Andreas Lutz. Foto: Karin Günther

Eigene Leute und ohne Bezahlung, lautet die Devise der Faschingsvereinigung Meeder (FVM). Bezahlte Auftritte könne sich die FVM nicht leisten, sagte Präsident Andreas Lutz in seinem Rückblick der Session 2018/19 bei der Hauptversammlung im Bistro. Bisher sei dies gelungen und er hoffe weiterhin auf "Narren", die auf der Bühne stehen und für Stimmung bei den Sitzungen sorgen.

Die Session des aktuell 146 Mitglieder zählenden Vereins stand bei den "Jungen Narren" im Zeichen der Zirkuswelt. Rund 40 Kinder und Jugendliche erfreuten die Zuschauer mit ihren Tänzen und Sketchen. Viele Monate wird in der alten Grundschule bis zum Auftritt fleißig geprobt. Deswegen bemängelte Lutz, dass die Kinder- und Jugendsitzung relativ schlecht besucht gewesen sei. Der Fleiß der Kinder und der Trainerinnen sowie der Betreuer werde zu wenig honoriert. Auch für die drei Erwachsenen-Sitzungen wären mehr Besucher, vor allem aus dem Gemeindegebiet, wünschenswert. Die erste Sitzung war laut Lutz erstmals ausverkauft. Die Versammlung diskutierte, ob Kartenverkauf und Werbung über Facebook durchgeführt werden sollten, um mehr Zuschauer zu erreichen. Sitzungspräsident Heiko Meyer meinte kurz und knapp: "Es hat alles reibungslos geklappt." Auch er fand es "traurig, dass die Arbeit der Trainerinnen für die Kinder und Jugendlichen zu wenig honoriert wird, wie der Besuch der Sitzung der ,Jungen Narren‘ zeigte".

Der Bühnenauf- und -abbau sei reibungslos vonstatten gegangen, sagte Lutz weiter. Das herrliche Bühnenbild habe Hobbymaler Mohammad Mirzahossein gestaltet, dem ein besonderer Dank galt. Auch allen Betreuern und den mitwirkenden Akteuren auf und hinter der Bühne zollte Lutz ein großes Lob. Wie schon in den Jahren zuvor nahm die FVM auch an den Umzügen in Coburg und Seßlach teil. Organisator war der stellvertretende Präsident Alexander Pabst.

Das junge Trainerteam mit Franziska Bohl, Alina Göhring, Nina Kräußlach und Sarah Pabst engagierte sich hauptsächlich für die Kindersitzung "Junge Narren in der Manege". Anfang März traf sich das Trainerteam für eine Besprechung zur Session 2019/2020. Dabei gab Elke Taubmann bekannt, dass sie sich nicht mehr als Tanzbeauftragte zur Wahl stellen wolle. Aber ein gut vorbereitetes junges Team werde diese ehrenamtliche Aufgabe übernehmen. Die Tanzgruppe "Midlife Crises" wolle sie gerne trainieren. Mit einem Blumenstrauß bedankte sich Andreas Lutz bei Elke Taubmann, die dieses Amt 22 Jahre innehatte.

Auch Präsident Andreas Lutz kündigte seinen Rückzug an - allerdings erst in zwei Jahren. Die Kassenprüfer Markus Weschenfelder und Alexandra Lewandowski bescheinigten eine korrekte Buchführung.

Von einer "Supersaison" sprach Bürgermeister Bernd Höfer. Die FVM sei ein großes Aushängeschild für die Gemeinde Meeder. Er wünschte allen Akteuren alles Gute und sagte, er freue sich schon auf die neue Session. Höfer leitete die Neuwahlen, die kein Problem darstellten. Karin Günther

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