Wiesenttal

Keine Genehmigung für Hausbau im Landschaftsschutzgebiet

Einem Antrag auf Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit Garage im Außenbereich und im Landschaftsschutzgebiet in Oberfellendorf erteilte der Marktgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung gegen die S...
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Einem Antrag auf Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit Garage im Außenbereich und im Landschaftsschutzgebiet in Oberfellendorf erteilte der Marktgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung gegen die Stimmen von Konrad Rosenzweig und Susanne Braun-Hofmann (beide CSU) sowie Helmut Hofmann (ZJ) nach kontroverser Diskussion mehrheitlich eine Absage. Bürgermeister Helmut Tauts (FWW) erster Kommentar zu diesem Antrag war: "Nicht einfach, weil es eine landwirtschaftliche Fläche im Außenbereich und Landschaftsschutzgebiet ist."

Für Roland Knauer (BBS) ist das gewünschte Baugrundstück "viel zu weit draußen." "Das hat für mich nichts mehr mit Ortsabrundung zu tun", so Knauer. "Wir müssen für jeden Bauantrag absolut dankbar sein. Aber es ist einfach zu weit im Außenbereich. Genehmigen wir das, zersiedeln wir die Ortskerne", war auch Marco Trautner (FWW) gegen eine Genehmigung. Trautner riet, dass der Bauwerber sein Grundstück tauschen solle, um trotzdem in Oberfellendorf bauen zu können. Denn es gäbe im Ort ja ausgewiesene Bauflächen.

"Farbe bekennen"

Rosenzweig verwies darauf, dass der Rat grundsätzlich die Planungshoheit habe und betonte auch, dass es in Oberfellendorf noch Baulücken gebe, die man zuerst auffüllen sollte. Dennoch riet Rosenzweig, das Einvernehmen zu erteilen und die Träger öffentlicher Belange entscheiden zu lassen.

"Ich würde auch sagen, keine Chance , dort zu bauen", so Manfred Bischoff (FWW), und Roland Knauer hielt nichts davon, wie von Rosenzweig vorgeschlagen dem Landratsamt den "schwarzen Peter" zuzuschieben. "Ich würde Farbe bekennen", so Knauer.

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