Lichtenfels

Keine Angst vor Mathe!

Neue Förder- und Beratungsstelle für Kinder mit Lernschwierigkeiten vorgestellt.
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Stellte die Arbeit der neu geschaffene Förder- und Beratungsstelle für Kinder mit Schwierigkeiten beim Lernen von Mathematik vor: Leiterin Kerstin Richter (links) mit Landrat Christian Meißner und Schulrätin Stefanie Mayr-Leidnecker.  Foto: Andreas Grosch
Stellte die Arbeit der neu geschaffene Förder- und Beratungsstelle für Kinder mit Schwierigkeiten beim Lernen von Mathematik vor: Leiterin Kerstin Richter (links) mit Landrat Christian Meißner und Schulrätin Stefanie Mayr-Leidnecker. Foto: Andreas Grosch

"Bildung ist eine Investition in die Zukunft unserer Kinder. Deswegen ist es so elementar wichtig, so früh wie möglich früh mit einer Förderung anzusetzen, wenn schulische Defizite erkennbar sind. Ich freue mich, dass es nun auch im Schulamtsbezirk Lichtenfels eine neue Förder- und Beratungsstelle für Kinder mit Schwierigkeiten beim Lernen von Mathematik gibt," unterstrich Landrat Christian Meißner beim Antrittsbesuch von der Leiterin, Kerstin Richter, im Landratsamt.

Die Förderstelle wurde an der Johann-Puppert-Schule in Michelau eingerichtet. Gab es im Schuljahr 2015/2016 nur eine in Bayreuth, so wurden 2017/2018 drei weitere - neben der im Schulamtsbezirk Lichtenfels in Hof und Bamberg - aufgebaut, erläuterte Schulrätin Stefanie Mayr-Leidnecker. Im laufenden Schuljahr 2018/2019 werden noch sechs weitere Stellen geschaffen, so dass es letztlich in jedem oberfränkischen Schulamtsbezirk eine gibt. Deren Aufgaben sind die Beratung von Eltern und Lehrern.

Die Förderstelle dient als Anlaufstelle, wenn bei Kindern gravierende Probleme beim Mathematiklernen festgestellt werden. Die Leitungen der Förderstellen stellen in Diagnosegesprächen dann den konkreten Unterstützungsbedarf fest, erläuterte Förderlehrerin Kerstin Richter. Darauf aufbauend erfolgt eine gezielte Förderung, in der Regel sind das wöchentliche Einzelförderungen über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten. Der Unterricht findet laut Kerstin Richter nach Absprache nachmittags in Michelau statt, für Schüler aus dem östlichen Landkreis auf Anfrage auch in Burgkunstadt.

Gefördert werden Schüler, die eine staatliche Grundschule besuchen und gravierende Schwierigkeiten im mathematischen Bereich haben, informierte Kerstin Richter. Sie stellte klar, dass hier keine Förderung für den Übertritt an weiterführende Schulen geleistet wird. Ziel der Förderung sei, dass die Kinder ihre Angst vor Mathematik überwinden, Rechenfertigkeit erwerben und so richtig am Unterricht teilhaben können. red

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