LKR Coburg
B-173-sanierung

"Kein Luxusprojekt"

Norbert Schmitt hatte damit gerechnet, dass sein Telefon früher oder später klingelt. Es geht um die Pressemitteilung über Bauarbeiten an der Bundesstraße 173 im Kreis Lichtenfels. Die Straße soll im ...
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Norbert Schmitt hatte damit gerechnet, dass sein Telefon früher oder später klingelt. Es geht um die Pressemitteilung über Bauarbeiten an der Bundesstraße 173 im Kreis Lichtenfels. Die Straße soll im Mai und Juni stellenweise hergerichtet und dafür zwischen Lichtenfels und Zettlitz voll gesperrt werden. Wird hier etwa Geld verpulvert? Schmitt, Mitarbeiter des Staatlichen Bauamts Bamberg, weiß um die Außenwirkung der für die Zeit vom 27. Mai bis 28. Juni geplanten Baumaßnahme.

Spurrinnen und Schlaglöcher

Doch das Vorgehen ist in seinen Augen vernünftig, nötig und keinesfalls ein Schildbürgerstreich. Der starke Verkehr habe über die Jahre in den Ortsdurchfahrten Schäden wie Spurrinnen und Schlaglöcher verursacht, die nicht mehr nur durch Ausbesserungen zu beheben seien. Ein beträchtlicher Verkehrslärm sei die Folge. "Die Anwohner sind ziemlich genervt", weiß Schmitt. Schließlich stelle sich die Frage nach der Straßenübergabe. Die Abschnitte, die später in die Verantwortung anderer Baulastträger übergehen, möchte das Bauamt schließlich nicht in einem maroden Zustand weiterreichen. Es ist ihm klar, dass die Frage trotzdem aufkommt, ob das zusätzliche Bauvorhaben nicht hinausgeschmissenes Geld ist. Schmitts Antwort ist aber ein deutliches Nein. mrm

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