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Wonsees

Kein Interesse an Förderung

Der Markt Wonsees hat kein Interesse am Sonderförderprogramm des Freistaats zur Erstellung eines qualifizierten Kanalkatasters. Darüber informierte Bürgermeister Andreas Pöhner in ...
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Der Markt Wonsees hat kein Interesse am Sonderförderprogramm des Freistaats zur Erstellung eines qualifizierten Kanalkatasters. Darüber informierte Bürgermeister Andreas Pöhner in der jüngsten Ratssitzung. Die Gemeinde hatte sich im vergangenen Jahr pro forma um das Sonderförderprogramm beworben. Aber: Solche Bewerbungen hätten keinen Aussicht auf Erfolg, monierte das Wasserwirtschaftsamt.


Kosten: bis zu 150 000 Euro

Also, erläuterte Pöhner, habe der Markt die Kosten den Kanalkataster ermitteln und in einer Sondersitzung noch vor Weihnachten entscheiden müssen, ob eine Teilnahme sinnvoll sei. Bereits im Vorfeld sei aber klar gewesen, dass sich die Aufwendungen auf rund 100 000 bis 150 000 Euro belaufen würden. Das Sonderförderprogramm würde sich jedoch nur mit einem niedrigen fünfstelligen Förderbetrag beteiligen. Der Rest wäre von der Gemeinde zu tragen.
Außerdem müsste sich der Markt - wenn er sich für ein solches Programm entscheiden würde - verpflichten, etwaige Mängel in den nächsten drei Jahren zu beheben. Deshalb sehe man von einer Beteiligung ab.
In der ersten Sitzung im neuen Jahr beschlossen die Räte einstimmig, dass die Elektroinstallation im Feuerwehrhaus Gelbsreuth erneuert werden soll. Den Zuschlag bekam die Firma Elektro Kurz & Erlmann aus Neudrossenfeld. Das Auftragsvolumen beträgt 1156 Euro.


Gefährlicher Felsen

Außerdem beschäftigte sich das Gremium mit Einsatzmöglichkeiten des Arbeitstrupps des Vereins Naturpark Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst. "Wir haben grundsätzlich Interesse, dass der Trupp bei uns tätig wird", so Pöhner. Oberhalb des Grundstücks, auf dem das neue Bauhofgebäude errichtet worden ist, befinde sich ein Felsen, von dem immer wieder Gestein herabfall. Nun müsse geklärt werden, ob der Arbeitstrupp Abhilfe schaffen könne.
Keine Einwände hatten die Räte gegen den Aufstellungsbeschluss des Marktes Thurnau zur Änderung des Bebauungsplans "Peuntgarten II". Und auch die zweite Änderung des Bebauungsplans "Gewerbegebiet Hollfeld-Nord" der Stadt Hollfeld wurde ohne Diskussion "abgesegnet".
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