Scheßlitz

Kein guter Rat mit dem Rad

Der neue Radweg von Stübig und Scheßlitz ist nicht nur für die Bürger wichtig. Auch für das Radwegenetz der Region ist der neue Weg eine sinnvolle Bereicherung. Die Planungen sollen noch heuer abgeschlossen werden.
Artikel drucken Artikel einbetten
Von Stübig nach Scheßlitz mit dem Rad - das ist nicht ganz ungefährlich. Foto: Udo Billen
Von Stübig nach Scheßlitz mit dem Rad - das ist nicht ganz ungefährlich. Foto: Udo Billen
Kein guter Rat ist es zurzeit noch, mit dem Rad von Scheßlitz nach Stübig zu fahren und umgekehrt. So fragt sich der ein oder andere Rat von Scheßlitz, wie in der jüngsten Stadtratssitzung: "Wann kommt denn der neue Radweg endlich?"
Seitens des Stadtrats einhellig betont wurde die Wichtigkeit des geplanten Bauvorhabens, das schon seit 2015 ansteht, besonders in Bezug auf die Sicherheit der Bürgerschaft. Von Scheßlitz aus gelangt der Radfahrer auf landwirtschaftlichen Wegen über Burgellern zwar bis Ehrl. Ab da muss er aber auf die Staatsstraße St 2210 ausweichen, will er weiter nach Stübig.


Kurvenreiche Strecke

Hier ist der Streckenverlauf recht kurvenreich. Zudem um diese Jahreszeit bis zum Winter nicht besonders übersichtlich. Da kann ein Radfahrer schon mal leicht von Kraftfahrzeuglenkern übersehen oder zu spät gesehen werden. Noch zumal die Straße nicht sehr breit und selbst an Wochenenden von Pkw- sowie Motorradfahrern stark frequentiert ist. "Besonders gefährlich ist das für Kinder und Jugendliche, wenn sie mit dem Rad zu einer Veranstaltung von Stübig nach Scheßlitz wollen und umgekehrt", wie Jörg Wittek vom Bauamt Scheßlitz auf Nachfrage unserer Zeitung betonte. Zweiter Bürgermeister Holger Dremel, in Vertretung für den noch erkrankten Ersten Bürgermeister Roland Kauper, versprach in der Sitzung, den aktuellen Sachstand einzuholen und mitzuteilen.


Baubeginn im nächsten Jahr

Michael Raab vom Staatlichen Bauamt in Bamberg gegenüber dem "Fränkischen Tag": "Die Planungen werden heuer noch abgeschlossen, und nächstes Jahr ist Baubeginn." Der geplante Verlauf des neuen Radwegs von Ehrl nach Stübig führt entlang der Staatsstraße St 2210. Die Kosten werden auf rund 500 000 bis 600 000 Euro beziffert. Kostenträger ist der Freistaat Bayern.


was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren