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Sonnefeld
CSU-Hauptversammlung

Keilich einziger Bürgermeisterkandidat

Bei der Bürgermeisterwahl im März haben die Wähler in der Gemeinde Sonnefeld keine Auswahl: Nachdem SPD und GUB keine eigenen Kandidaten nominiert haben, bleibt der amtierende Bürgermeister Michael Ke...
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Gottfried Feyler
Gottfried Feyler

Bei der Bürgermeisterwahl im März haben die Wähler in der Gemeinde Sonnefeld keine Auswahl: Nachdem SPD und GUB keine eigenen Kandidaten nominiert haben, bleibt der amtierende Bürgermeister Michael Keilich einziger Kandidat.

Bei der Hauptversammlung des CSU-Ortsverbandes im Gasthaus Bauersachs gab Keilich einen Rückblick auf die "positive Gemeindeentwicklung" in der zu Ende gehenden Legislaturperiode. Mit dem Prädikat "super Zusammenarbeit" bewertete er das Verhältnis der drei im Gemeinderat zum Wohl der Bürger zusammenarbeitenden Fraktionen. Obwohl drei Neubaugebiete erschlossen wurden, bestehe im Gemeindebereich weiterhin Bedarf an bezahlbarem Wohnraum. Als Zielmarken für die nächsten Jahre listete Keilich auf: das Erscheinungsbild Sonnefelds stärken, der demografischen Entwicklung entgegenwirken, Familienförderung und Vereinsarbeit unterstützen, Digitalisierung vorantreiben und die Gemeinde lebenswert gestalten. Dies alles unter der Prämisse, keine neuen Schulden anzuhäufen.

Vorsitzender Richard Bäuerlein blickte auf die Entwicklung des CSU-Ortsverbandes zurück. Er freute sich über den Mitgliederanstieg. In einem Infoflyer seien Gemeinderatskandidaten und Aufgaben in der nächsten Legislaturperiode dargestellt. Die seit 2002 in Sonnefeld politisch aktive Junge Union werde bei den Kommunalwahlen erstmals mit einer eigenen Liste antreten. Vor deren Zulassung zur Wahl seien nach dem Wahlgesetz bis zum 2. März noch Unterstützer-Unterschriften im Rathaus erforderlich.

Bäuerlein kündigte an, dass sich der Ortsverband zum Schluss der närrischen Saison am Weischauer Faschingsumzug beteiligen werde.

Als Chance für den Nachwuchs lobte JU-Ortsverbandsvorsitzender Andre Clarner den Entschluss, sich mit einer eigenen Kandidatenliste sowie eigenen Themen und Lösungsvorschlägen für Sonnefeld einzusetzen.

Stellvertretender Landrat Rainer Mattern lobte die Gemeinde Sonnefeld als Vorbild für kommunale Aufgabenerfüllung und Erfolge. Dabei brach er eine Lanze für die von Landwirt Martin Faber (Weischau) geforderte Unterstützung der aktuell mit besonderen Problemen kämpfenden heimischen Landwirtschaft.

Urkunden, Ehrennadeln und Präsente nahmen langjährige Mitglieder des CSU-Ortsverbandes entgegen: Heinrich Herdan (zehn Jahre), Kerstin Kühn, Hans Bauersachs, Bernd Steckmann, Joachim Hertha (alle 15), Dieter Friedrich (20), Gottfried Feyler (25), Carola Fuhrmann (30) sowie Dieter Braasch und Rudi Schneider (45). oe

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