Lichtenfels

"Kaufmann E-Commerce"

In Lichtenfels werden zukünftig Kaufleute im E-Commerce im Regierungsbezirk Oberfranken ausgebildet. Die Korbstadt ist damit einer von acht Ausbildungsstandorten in Bayern.
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Am dem kommenden Schuljahr werden an der Berufsschule Lichtenfels Kaufleute im E-Commerce ausgebildet. Diese Entscheidung gab Kultusminister Sibler gestern bekannt.  Foto: Landratsamt
Am dem kommenden Schuljahr werden an der Berufsschule Lichtenfels Kaufleute im E-Commerce ausgebildet. Diese Entscheidung gab Kultusminister Sibler gestern bekannt. Foto: Landratsamt
"Lichtenfels wird im Regierungsbezirk Oberfranken Standort für die neue Ausbildung "Kaufmann/-frau im E-Commerce. Damit hat das Kultusministerium eine zukunftsweisende Entscheidung für unsere Region getroffen", freut sich Landrat Christian Meißner (CSU) über die Mitteilung von Kultusminister Bernd Sibler am Freitagvormittag. "Wir bilden künftig in Lichtenfels die Kaufleute von morgen aus und machen die jungen Menschen fit für die Herausforderungen der Zukunft", sagt Meißner laut einer Pressemitteilung.


Stärkung Wirtschaftsstandort

"Jungen Leuten eröffnen sich durch die Wahl von Lichtenfels als einem von acht Ausbildungsstandorten in Bayern völlig neue Perspektiven im Landkreis. Das ist genau das, was wir zur Stärkung des Landkreises als Wirtschaftsstandort brauchen", hob Meißner hervor.
Dank sagte der Landrat neben dem Minister insbesondere Landtagsabgeordnetem Jürgen Baumgärtner, der sich im Vorfeld in München für die Berücksichtigung des heimischen Landkreises eingesetzt hatte.
In Regen hatte der bayerische Minister für Unterricht und Kultus, Bernd Sibler, am Freitag bekannt gegeben, dass junge Menschen zum Schuljahr 2018/2019 an acht Berufsschulen in ganz Bayern die Ausbildung "Kaufmann/-frau im E-Commerce" beginnen können: außer in Lichtenfels in Neuburg an der Donau, Dachau, Regen, Sulzbach-Rosenberg, Fürth, Karlstadt und Lauingen an der Donau. Dem Kultusminister war es ein besonderes Anliegen, dass ein Standort in jedem Regierungsbezirk im Freistaat die neue Ausbildung anbietet, heißt es in der Pressemitteilung weiter.
"Dass die Wahl dabei auf Lichtenfels fiel, ist ein Glücksfall", unterstreicht Landrat Meißner. Dadurch würden die hiesige Berufsschule enorm aufgewertet und der ländliche Raum gestärkt, weil junge Leute aus dem gesamten Regierungsbezirk nach Lichtenfels kämen. Die Unternehmen haben auf diese Weise die Chance, benötigtes Fachpersonal selbst auszubilden und sicherten somit ihre Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze vor Ort.
Mit dem neuen Ausbildungsangebot "Kaufmann/-frau im E-Commerce" werde die rasche digitale Entwicklung im Bereich des Handels berücksichtigt, erläutert der Landrat.


Onlinehandel

Die Einführung des neuen Ausbildungsberufs ist auf die wachsende Bedeutung des Onlinehandels zurückzuführen. Rund 300 Ausbildungsplätze werden derzeit bayernweit angeboten.
Die Ausbildung besteht aus einem beruflichen und einem allgemeinbildenden Teil. Neben den fächerübergreifenden Kompetenzen des Berufslebens beschäftigen sich die jungen Menschen mit vielfältigen Inhalten des Onlinehandels und den rechtlichen Regelungen im Verkauf insbesondere im Onlineshop.
Rahmenlehrplan und Ausbildungsordnung liegen bereits vor. red
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