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Kasendorf
Gemeinderat

Kasendorfer Jugendtreff soll in Mango erstrahlen

Das Anwesen Marktplatz 2 war lange das Sorgenkind der Kasendorfer. Die Statik, die Bausubstanz, die Tragfähigkeit der Mauern - schon oft hatte der künftige Jugendtreff für Schlagzeilen gesorgt. Doch d...
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Das Anwesen Marktplatz 2 war lange das Sorgenkind der Kasendorfer. Die Statik, die Bausubstanz, die Tragfähigkeit der Mauern - schon oft hatte der künftige Jugendtreff für Schlagzeilen gesorgt. Doch die Bauarbeiten schreiten weiter voran.

In der jüngsten Sitzung legten sich die Marktgemeinderäte auch die farbliche Gestaltung fest. Zur Wahl standen verschiedene Gelb-Ocker-Orange-Töne. Das Gremium einigte sich auf den Farbton Mango 63 - natürlich vorbehaltlich einer Genehmigung durch den Denkmalschutz.

Dieser Farbton sehe freundlich aus und harmoniere gut mit der roten Biberschwanzeindeckung, waren sich die Mitglieder des Gemeinderates einig.

Außerdem freuten sich die Räte über die Tatsache, dass die Glasfaserförderung für Schulen auch auf Rathäuser ausgeweitet werden soll. Das Büro Reuther soll jetzt eine Erkundung für einen schnellen Glasfaseranschluss vornehmen. Kosten: 3000 Euro.

Einstimmig zugestimmt haben die Kasendorfer Marktgemeinderäte der Einbeziehung von Freiflächen aus einem Grundstück in Welschenkahl in den bauplanungsrechlichen Innenbereich. Damit ist der Weg frei für den Bau für zwei weitere Einfamilienhäuser.

Gegen die Änderung des Flächennutzungsplans in Döllnitz, wo Flächen für Gewerbebetriebe entstehen sollen, hatten die Räte nichts einzuwenden. Die abgebrannte Zimmerei Geißler soll wiederaufgebaut werden. Da sich die neue Fläche im Außenbereich befindet, musste eine förmliche Änderung des Flächennutzungsplans eingeleitet werden. Die Mitglieder des Gemeinderates sahen darin kein Problem, sondern ebneten der Familie den Weg für einen schnellen Neuanfang.

Die wasserrechtliche Genehmigung für die Abwasseranlage Azendorf läuft 2025 aus. Schon jetzt ist klar, dass die Kläranlage nicht mehr genehmigt wird. Zur Diskussion stehen ein Anschluss an die Kläranlage Weismain oder ans Klärwerk Kulmbach. Letzterer scheint mit voraussichtlichen Investitionskosten von 1,3 Millionen Euro die wirtschaftlichste Variante zu sein. Jetzt soll das Zuwendungsverfahren in Gang gesetzt werden. so

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