Kupferberg
Kommunalwahl

Karl Schott will Kupferberger Bürgermeister werden

Karl Schott will Kupferberger Bürgermeister werden. In der Nominierungsversammlung des CSU-Ortsverbands wurde er einmütig zum Bewerber für das höchste Amt seiner Heimatstadt berufen. Problemlos ging a...
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Die stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende Doris Leithner-Bisani gratuliert dem Bürgermeisterkandidaten Karl Schott zur Nominierung. Im Hintergrund Ortsvorsitzende Herbert Opel Foto: K.-P. Wulf
Die stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende Doris Leithner-Bisani gratuliert dem Bürgermeisterkandidaten Karl Schott zur Nominierung. Im Hintergrund Ortsvorsitzende Herbert Opel Foto: K.-P. Wulf

Karl Schott will Kupferberger Bürgermeister werden. In der Nominierungsversammlung des CSU-Ortsverbands wurde er einmütig zum Bewerber für das höchste Amt seiner Heimatstadt berufen. Problemlos ging auch die Nominierung der 24 Stadtratskandidaten über die Bühne.

CSU-Ortsvorsitzender Herbert Opel freute sich, den Bürgern eine ansprechende Liste präsentieren zu können. "Wir decken alle Bevölkerungs- und Berufsschichten ab - vom Geschäftsmann bis zum Rentner ist alles dabei."

Opel schlug den Versammelten Karl Schott als Bürgermeisterkandidaten vor. Dieser gehöre seit 18 Jahren dem Stadtrat an und sei zusätzlich ein Langläufer im Ehrenamt. Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft zeichneten Schott aus.

"Nach Absprache mit meiner Familie und ihrer Zusicherung, dass sie mich unterstützt, stand fest, dass ich mich bei der Kommunalwahl im März für das Amt des Bürgermeisters bewerben werde", sagte Karl Schott. In Kupferberg geboren, habe er schon mit 15 Jahren bei der Einsetzung des Pfarrgemeinderats Verantwortung in der Pfarrei Sankt Vitus Kupferberg übernommen. Lange Jahre habe er die Jugendmannschaft des FC Kupferberg betreut, sei 25 Jahre Vorsitzender der Feuerwehr gewesen und zehn Jahre Jagdvorsteher. Seit 18 Jahren trage er Verantwortung in der Kirchenverwaltung, gehöre seit 2002 dem Stadtrat an und sei seit 2009 Kassier des CSU-Ortsverbands Kupferberg.

Überörtlich sei er 21 Jahre als Kreisbrandmeister für 16 Wehren im nördlichen Landkreis Kulmbach tätig gewesen, 15 Jahre lang habe er das Amt des Schatzmeisters im Kulmbacher Kreisfeuerwehrverbands ausgeübt, so der Bewerber weiter. Ferner sei er Mitglied im Verein der Musikfreunde, beim VdK und im Bergbauverein.

Während seiner 18-jährigen Tätigkeit im Stadtrat habe er bereits kommunalpolitische Erfahrungen sammeln können. Nun sei er bereit, als Bürgermeister noch mehr Verantwortung zu übernehmen, betonte Karl Schott. Der Stadtrat habe bereits viel erreicht, aber es liege noch vieles an, das erledigt und umgesetzt werden müsse. Dazu gehöre das Nutzungskonzept der leerstehenden Schule, in der eine Tagespflege für ältere Menschen und Kupferberger Vereine beheimatet werden sollen.

Viele Projekte angedacht

Weiter erwähnte der Bewerber die Wasserversorgung der Alten Schmölz und Unterbirkenhof, die Sanierung der örtlichen Wasserleitungen, die ärztliche Versorgung, die Sanierung und Unterhaltung der Straßen, die Sicherung der Grundversorgung mit Lebensmitteln, die Förderung des Fremdenverkehrs und der Gastronomie sowie die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs. Er trete für bezahlbares Bauland mit ordentlichen Zufahrten und die Unterstützung der örtlichen Handwerksbetriebe und Vereine ein sowie für ein neues Feuerwehrgerätehaus und einen Rad-, Fuß- und Wallfahrerweg nach Ludwigschorgast. Bei all diesen Projekten dürften aber auch die Finanzen nicht aus den Augen verloren werden.

Auch war Karl Schott der Meinung, dass in einer Kommune wie Kupferberg im Stadtrat parteiübergreifend zusammengearbeitet werden muss, damit all diese Projekte realisiert werden können. "Helfen wir alle zusammen", schloss er.

"Die CSU Kupferberg hat immer ruhig und zukunftsweisend für die kleine Bergbaustadt gearbeitet", betonte die stellvertretende Kreisvorsitzende Doris Leithner-Bisani. Die CSU trete an, ihre Heimatgemeinde mitzugestalten. red

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