Lautertal

Karl Kolbs Amtszeit als Bürgermeister startet mit einer großen Aufgabe

Seit Jahren laufen die Vorbereitungen für die 50-Jahr-Feier der Gemeinde und der Feuerwehr Lautertal. Der letzte, der in die Planungen mit eingebunden wurde, war Bürgermeister Karl Kolb (ÜPW). Grund g...
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Seit 5. Juni ist Karl Kolb Bürgermeister der Gemeinde Lautertal. Foto: Martin Rebhan
Seit 5. Juni ist Karl Kolb Bürgermeister der Gemeinde Lautertal. Foto: Martin Rebhan

Seit Jahren laufen die Vorbereitungen für die 50-Jahr-Feier der Gemeinde und der Feuerwehr Lautertal. Der letzte, der in die Planungen mit eingebunden wurde, war Bürgermeister Karl Kolb (ÜPW). Grund genug nachzufragen. Sind Sie ins "kalte Wasser" geworfen worden? Karl Kolb: Geworfen, nein, ich bin gesprungen. Aber mir wurde schnell klar, dass das Wasser alles andere als kalt und schon gar nicht tief war. Wie meinen Sie das? Nun, als ich am 5. Juni meinen Dienst antrat, stellte ich sofort fest, dass alles in besten Händen ist. Meinen Hut muss ich vor Frances Büchner und Alexander Escher ziehen, die sich für die Planungen regelrecht aufopferten. Es war alles tipptopp vorbereitet. Man muss bedenken, dass es für die beiden alles andere als alltäglich ist, ein so großes Fest zu organisieren. Auf Frances Büchner und Alexander Escher kann man stolz sein. Hatten Sie Bammel vor dem Festwochenende? Ja, mächtig. Ich wusste nicht, was mich erwartet. Auch wenn die Vorbereitungen perfekt sind, ein gewisses Restrisiko bleibt. Aber nach dem gelungenen Festkommers bin ich viel entspannter. Dass der Bieranstich "in die Hose" ging, war dabei eher von Vorteil. Vor allem freut mich, dass so viele Bürgerinnen und Bürger am Festkommers teilgenommen haben. Das zeigt für mich, dass in Lautertal nicht nur das Dorfleben in Ordnung ist, sondern dass die Menschen mit ihrer Gemeinde und der Feuerwehr sehr verbunden sind. Meine größte Angst, dass das Zelt menschenleer bleibt, hat sich als völlig unbegründet herausgestellt. Hat Sie etwas überrascht? Als zweiter Vorsitzender des TSV Unterlauter habe ich ja mitbekommen, dass viele Helfer benötigt werden. Schon beim TSV musste man nicht hausieren gehen, um Mitstreiter zu gewinnen. Als ich aber dann gesehen, habe wie viele Lautertalerinnen und Lautertaler sich bereiterklärt haben, ehrenamtlich am Gelingen des Festwochenendes mitzuwirken, hat mich das nicht nur erstaunt, das erfüllt mich als Bürgermeister mit Stolz. Mein Wunsch wäre, dass der Funke, sich in die Dorfgemeinschaft einzubringen, noch mehr auf unsere Neubürger überspringt. Stichwort Dorf. Sie leben seit 1999 in Lautertal. Von den Anfängen der Gemeinde konnten Sie nichts wissen. Hat sich Ihr Horizont erweitert? Unbedingt. Die Vorbereitung auf die Chronik im Rahmen des Festkommerses hat mir sehr viel gebracht. Vor allem durch die Gespräche mit Klaus Forkel und Axel Meyer habe ich daneben viel über die Anfänge von Lautertal gelernt und die eine oder andere Anekdote zu hören bekommen, die keinesfalls in Vergessenheit geraten soll. Eine gewisse Vorbildung (Kolb lacht) habe ich aber auch durch meine Tochter erfahren, als diese in die Grundschule in Lautertal ging. So war ich durchaus schon bestens über den Kreuzstein in Unterlauter, den einstigen Gerichtsplatz und den Galgenberg informiert. Sehen Sie den restlichen Tagen entspannt entgegen? Wie ich schon gesagt habe, ein Restrisiko gibt es schließlich immer. Aber ich weiß ja, dass ich mich auf die Kolleginnen und Kollegen aus dem Rathaus und die Feuerwehr blind verlassen kann. Aus diesem Grund bin ich ein ganzes Stück entspannter als noch vor meinem offiziellen Amtsantritt. Das Gespräch führte

Martin Rebhan.

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