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Karl-Heinz Exner nimmt seit 65 Jahren an der Wallfahrt teil

Bei strahlendem Sonnenschein konnten heuer die Bischberger Wallfahrer nach Gößweinstein ziehen. Die Wallfahrt stand unter der Vaterunser-Bitte "und führe uns nicht in Versuchung". Ein schwieriges Them...
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Die geehrten Wallfahrer (von links) Roland Kröner, Theresia Kröner, Maria Zillich, Alfred Kröner, Karl-Heinz Exner, Pater Flavian und Bernadette Muckelbauer Foto: privat
Die geehrten Wallfahrer (von links) Roland Kröner, Theresia Kröner, Maria Zillich, Alfred Kröner, Karl-Heinz Exner, Pater Flavian und Bernadette Muckelbauer Foto: privat
Bei strahlendem Sonnenschein konnten heuer die Bischberger Wallfahrer nach Gößweinstein ziehen. Die Wallfahrt stand unter der Vaterunser-Bitte "und führe uns nicht in Versuchung". Ein schwieriges Thema, das es aber wert war, betrachtet zu werden.
In Gößweinstein wurden traditionsgemäß die Andacht an den Sieben Altären, der Abendbeschluss an der Mariengrotte und der Kreuzweg gebetet. Vor dem Auszug wurden drei Wallfahrer für ihre Treue zur Wallfahrt geehrt.
So feierten Frau Theresia Kröner, Bischberg, und Maria Zillich, Lisberg, ihr 40-jähriges Wallfahrtsjubiläum. Sowohl Pater Flavian von der Gößweinsteiner Pfarrei wie auch die Wallfahrtsführerin Bernadette Muckelbauer beglückwünschten Sie für dieses Jubiläum.
Ein sehr seltenes Jubiläum konnte Karl-Heinz Exner feiern, pilgerte er doch stolze 65 Jahre ununterbrochen zum Gnadenort nach Gößweinstein. Egal ob Ausbildung, Bundeswehr, Familie oder Arbeit, die Wallfahrt durfte kein Jahr ausfallen. Dabei war er die ersten Jahre als Musiker mit dabei und hat 15 Jahre lang das Wallfahrtsbild der Wallfahrt voran getragen. So kann man ihn als Urgestein der Bischberger Wallfahrt betrachten. Sicher hat er aus diesen Wallfahrten auch Kraft und Segen für sein Leben geschöpft. Geboren in Niederschlesien, erlebte er die Flucht und wurde in Bischberg heimisch.
Schon seit über 65 Jahren ist Exner als Krippenbaumeister aktiv. Beides passt hervorragend zusammen, ist doch sowohl das Wallfahren wie auch der Krippenbau Zeichen des gelebten Glaubens und der Verkündigung. Vielen Menschen, ob Kindern oder Erwachsenen, hat er die Bibel durch seine Krippendarstellungen aufgezeigt und ihnen damit den christlichen Glauben näher gebracht.
Sowohl Pater Flavian von Gößweinstein wie auch Roland Kröner für den Wallfahrerverein Bischberg überreichten den Jubilaren Präsente. red

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