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Reichenbach
Kommunalwahl

Karin Ritter tritt erneut für das Bürgermeisteramt in Reichenbach an

Bürgermeisterin Karin Ritter (SPD) will die Geschicke der Gemeinde Reichenbach auch in den nächsten sechs Jahren leiten. Bei der Aufstellungsversammlung in den "Ritterstuben" wurde sie einstimmig als ...
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Die SPD Reichenbach nominierte ihre Bewerber sowie Karin Ritter (Sechste von rechts) als Bürgermeisterkandidatin. Foto: Heike Schülein
Die SPD Reichenbach nominierte ihre Bewerber sowie Karin Ritter (Sechste von rechts) als Bürgermeisterkandidatin. Foto: Heike Schülein

Bürgermeisterin Karin Ritter (SPD) will die Geschicke der Gemeinde Reichenbach auch in den nächsten sechs Jahren leiten. Bei der Aufstellungsversammlung in den "Ritterstuben" wurde sie einstimmig als Kandidatin bestätigt. Nominiert wurden auch die Bewerber für den Gemeinderat.

SPD-Ortsvorsitzende Katja Duman ließ die seit Ritters Amtsantritt vergangenen zwölf Jahre Revue passieren. Als wichtigste Projekte zählte sie die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf Gelblicht sowie eine Verlängerung bis zum Friedhof und Erweiterung in den verschiedenen Straßen ebenso wie eine neue Friedhofsatzung und Gebührenordnung mit Urnengräbern und grüner Wiese. Als eine der ersten Gemeinden im Landkreis habe man schnelles DSL erhalten; für die Zukunft wurde ein Masterplan für Glasfaserausbau beschlossen. Nach verschiedenen Kanalsanierungen seien nunmehr alle Kanäle in Ordnung.

Die Gemeinde tätigte eine Reihe von Gebäude- beziehungsweise Grundstückskäufen. So erwarb man das ehemalige Lehrerwohnhaus und renovierte es eigenständig, wodurch zwei mittlerweile vermietete Wohnungen geschaffen wurden. Mit den Arbeiten für den dort entstehenden Bewegungs- und Erlebnispark wurde bereits begonnen. Auch auf die erfreuliche finanzielle Entwicklung Reichenbachs, unter Inanspruchnahme verschiedener Förderprogramme, ging Duman ein. Der Schuldenstand aus dem Jahr 2008 von rund einer Million Euro konnte auf 37 400 Euro abgebaut werden. Zudem verfüge Reichenbach inzwischen über Rücklagen von einer Million Euro.

"Bisher herrschte eine gute Zusammenarbeit im Gemeinderat. Die Abstimmungen fielen nahezu ausschließlich einstimmig aus", würdigte sie das gute parteiübergreifende Miteinander sowie das große Engagement fast aller Gemeinderats-Mitglieder. Man mache eine transparente Politik, bei der alle im Gemeinderat stets auf dem gleichen Stand seien.

"Der Vollausbau der Ortsdurchfahrt erfolgt nicht vor 2021, eher erst im Jahr 2022", verdeutlichte Bürgermeisterin Karin Ritter, sich diesbezüglich nach dem Landkreis richten zu müssen. Der Erhalt von Fördermitteln sei mit ständigem Bohren verbunden. Rücklagen von einer Million Euro hörten sich viel an, würden aber für den Straßenausbau - Stichwort Birkenstraße - benötigt.

"Unsere Priorität liegt auf Maßnahmen innerhalb der Gemeinde", betonte Ritter, dass diese Vorrang vor anderen Projekten wie beispielsweise einen Radweg Richtung Ziegelhütte hätten. Aufgrund des viel zu geringen Verkehrsaufkommens gebe es hierfür vom Landkreis keinerlei Zuschüsse, so dass ein Bau - ohne Fördervoraussetzung - auf eigene Kosten erfolgen müsste. Als Ziel für die nächsten Jahre gelte es für die SPD Reichenbach, die begonnenen Maßnahmen zum Abschluss zu bringen - so im Bereich Rennsteigstraße 16 die Fertigstellung des Spielplatzes. Für die Schule/Turnhalle stehen Feinplanungen an, bevor diese "Großbaustelle" in die Umsetzung geht.

Sehr freute sich die Ortsvorsitzende über die Kandidaten-Liste. Die Reihenfolge der Bewerber war nach der erzielten Stimmenanzahl festgelegt worden. Da sich nur 13 für die zur Verfügung stehenden 16 Plätze zur Wahl stellen, erhalten die Bürgermeisterin, Katja Duman und Kerstin Seitz jeweils einen doppelten Stimmvorschlag. hs

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